
In der Ausstellung »Gerhard Marcks. Seine Musiker und Dichter« sehen wir Werke, die stark von Musik, Dichtung und Bewegung geprägt sind. Besonders Marcks Skizzen entstehen oft während musikalischer Aufführungen und werden später in Druckgrafiken oder Skulpturen übersetzt. Die Herausforderung wird sein: Wie kann man Musik oder Klang in Linien und Bilder übersetzen? Die Schüler*innen arbeiten mit einfachen Drucktechniken und experimentieren mit Linie, Rhythmus und Wiederholung.
Ziel: Die Teilnehmenden erleben, wie sich Musik und Dichtung in visuelle Formen übersetzen lassen. Sie lernen grundlegende Techniken der Druckgrafik kennen und entwickeln eigene Bildsprachen aus Rhythmus, Bewegung und Klang.
Workshop-Ablauf:
1. Einstieg
Hören und Sehen, kurzer Blick in die Ausstellung, gemeinsam hören wir kurze Musikstücke (Rhythmus, Tempo, Stimmung), Gespräch: Wie sieht Musik aus? Wie könnte aus Klang eine Linie werden?
- Zeichnen wie Musik
Schnelle Zeichenübungen zu Musik, Linien, Punkte, Bewegungen ohne »richtige Form«, Fokus auf Rhythmus und Bewegung statt Darstellung. - Einführung in Druckgrafik
Arbeiten mit einfachen Druckmaterialien (z. B. Moosgummi, Karton, Fundstücke), Erstellen von Druckplatten, erste Drucke auf Papier entstehen - Bild und Wiederholung
Mehrere Drucke übereinander, Variationen: laut/leise, schnell/langsam, dicht/offen, Entwicklung einer kleinen Serie - Abschluss
Gemeinsames Betrachten der Drucke, Gespräch: Welche »Musik« steckt im Bild? Auswahl eines Lieblingsdrucks
Dauer: ca. 1,5–2,5 Stunden (einzeln oder als Workshopreihe möglich)
Maximale Teilnehmerzahl: 12
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleiterin: Soyeon An, Künstlerin