
In der Ausstellung »Daphne Wright« sehen wir Skulpturen, die aus einfachen Materialien wie Gips oder Ton bestehen und oft Körper, Objekte oder Lebenssituationen zeigen. Im Workshop arbeiten die Schüler*innen selbst mit Ton. Sie formen mit den Händen einfache Skulpturen und lernen, wie aus einem weichen Material Figuren, Körperteile oder kleine Objekte entstehen können. Es geht um: Formen mit den Händen, Spuren im Ton (Drücken, Eindrücken, Abdrücken), einfache Figuren und Körperteile und eigene kleine Geschichten.
Ziel: Die Schüler*innen lernen, wie man mit Ton arbeitet und wie aus einfachen Handbewegungen kleine Skulpturen entstehen. Sie erleben Material direkt und entwickeln eigene Formen durch Tun und nicht durch Theorie.
Workshop-Ablauf (4 Tage):
Tag 1 – Kurzführung durch die Ausstellung, Ton anfassen, kneten, drücken, erste freie Formen umsetzen wie Kugeln, Würste, einfache Objekte
Tag 2 – Hände, Spuren und Abdrücke, arbeiten mit Handabdrücken im Ton, Gegenstände in den Ton drücken (Texturen und Spuren), einfache Körperteile formen (z. B. Hände oder Füße als Formidee), kleine erste Skulpturen entstehen.
Tag 3 – Figuren und kleine Skulpturen, jede*r gestaltet eine eigene kleine Figur oder ein Objekt, Arbeiten an Details: Kopf, Körper, einfache Formen, Kombination aus Formen und Abdrücken und weiterarbeiten an den Werken vom Vortag.
Tag 4 – Fertigstellen und eine kleine Ausstellung im Raum konzipieren, Schüler*innen erzählen kurz, was sie gemacht haben, gemeinsames Anschauen aller Werke
Dauer: 4 Tage (je ca. 1,5–2,5 Stunden). Auf Wunsch können kürzere Termine vereinbart werden, der Workshop-Inhalt wird angepasst und vom ursprünglichen Plan abweichend gestaltet.
Maximale Teilnehmerzahl: 12
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleiterin: Soyeon An, Künstlerin