Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

Edition S Press | Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen

18. Februar 2026 by Weserburg

Schwarzer Text auf rötlichen Grund: Gerhard Rühm, Wiener Dialektgedichte.

Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen

„Gedichte, die man hören muss“: Die Edition S Press war ein Verlag für experimentelle Literatur, Konkrete Poesie, Beat Poetry und Poetry Performance, der sich von 1970 bis 2005 der akustischen Kunst widmete. Mit der Herausgabe von Tonbändern, Audiokassetten, Videokassetten und Medienpaketen schuf er neue Wege bei der Veröffentlichung von Künstlerpublikationen.

Kuratiert von Sabine Hänsgen

Kategorie: Ausstellung

Better Together! Poul & Aase Gernes

18. Februar 2026 by Weserburg

Farbige Kreise

Die Kunst von Poul Gernes (1925-1996) hat in Dänemark Kultstatus. Nahezu unbekannt ist jedoch die Tatsache, dass seine wichtigsten Arbeiten in Zusammenarbeit mit seiner Ehefrau, der Malerin und Textilkünstlerin Aase Seidler Gernes (1927-2018), entstanden sind. „Better Together!“ nimmt eine Neuschreibung der Kunstgeschichte vor, indem die Ausstellung das Schaffen der Gernes erstmals als kollaborative Praxis vorstellt und neben individuellen Werken ihre gemeinsamen Projekte und disziplinübergreifenden Kooperationen umfasst.

Die Ausstellung in der Weserburg umfasst auf über 800 m² eine Fülle an Wandarbeiten, Zeichnungen, Gemälden, Designobjekten, Filmen, dokumentarischem Material und lebensgroßen Rekonstruktionen von Raumgestaltungen. Sie entsteht als Kooperation mit Kunsten Museum of Modern Art Aalborg, Sorø Kunstmuseum und der Universität Aarhus.

Kuratiert von Janneke de Vries

Kategorie: Ausstellung

Anys Reimann. Mirrorball

18. Februar 2026 by Weserburg

Collage von drei Schwarzen Frauen auf schwarzem Untergrund.

Mit „Mirrorball“ präsentiert die Weserburg Museum für moderne Kunst die erste museale Einzelausstellung von Anys Reimann (*1965, Düsseldorf). Die Künstlerin erforscht in ihren Werken das Spannungsfeld von Identität und Körper, von kultureller Zugehörigkeit und Repräsentation. Bekannt ist sie vor allem für Bildnisse Schwarzer Frauen: selbstbewusst, vielschichtig und herausfordernd zugleich. Westlich-kolonial geprägten Perspektiven setzt Reimann eigensinnige Bildwelten entgegen. Ihre Werke feiern das Hybride und Vieldeutige. Die Ausstellung in Bremen gibt einen umfassenden Einblick in Reimanns jüngstes Schaffen.

Kuratiert von Ingo Clauß

Kategorie: Ausstellung

Die Tödliche Doris | Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen

9. Oktober 2025 by Weserburg

Die Ausstellung präsentiert das multimediale Werk des Künstler*innenkollektivs Die Tödliche Doris. Es ist die erste umfangreiche Überblicksschau der Gruppe, die von 1980 – 1987 aktiv war. Die Tödliche Doris entstand gleichermaßen im Umfeld der Punkbewegung wie der Kunsthochschule in Westberlin. Als Künstlerkollektiv arbeitete sie konzeptuell und medienübergreifend in den Bereichen Musik, Performance, Video, Malerei, Objektkunst und Literatur. Insbesondere stellte sie immer wieder Seh- und Hörgewohnheiten in Frage.

Bei ihrer Auflösung 1987 war Die Tödliche Doris international bekannt. Ausstellungen, Filmvorführungen und Konzerte führten in zahlreiche Städte innerhalb Deutschlands und nach New York, Amsterdam, Brüssel, Basel, Helsinki, Budapest, Warschau, Wien, Paris, Bordeaux und Tokio.

Die Ausstellung entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem Archiv der Tödlichen Doris, das sich seit 2020 in den Räumen der Galerie K Strich in Bremen befindet.

Kategorie: Ausstellung

Julika Rudelius. The Emperor’s New Mall

18. August 2025 by Weserburg

In ihren Filmen, Fotografien und Performances treibt Julika Rudelius (*1968 in Köln, lebt in den Niederlanden/Amsterdam) die Neugier auf Menschen, Stereotype und Milieus an, die sie (noch) nicht kennt und meist ganz anders sind, als sie zuvor gedacht hätte. Die Lust, hier einzutauchen und ihren Widersprüchen, Ästhetiken und Funktionsweisen nachzuspüren, prägt ihr Schaffen sowohl auf inhaltlicher wie auf formaler Ebene. Ihr Ausgangspunkt ist die Faszination für und das Erstaunen über das, was wir Menschen uns ausdenken, um uns in gesellschaftlich, politisch oder kulturell geformten Rollen und Klischees einzufügen.

The Emperor’s New Mall in der Weserburg konzentriert sich auf perfektionierte Oberflächen – auf unsere äußere Erscheinung, unser Auftreten, unsere Statussymbole und die Verführung, die von ihnen ausgeht, für die Protagonist*innen in den Arbeiten wie für die Betrachter*innen davor. Wieviel davon ist von uns selbst gewählt und damit tatsächlich individuell? Wieviel ist durch gesellschaftliche Normen, kapitalistische Werte und unterbewusste Prägungen vorgegeben? Was ist Geste, was Haltung? Und worin liegt ihre Faszination?

 

Gefördert durch das Königreich der Niederlande.

Kategorie: Ausstellung

Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft

18. August 2025 by Weserburg

Kirsten Justesen, Manual for Hands #6, 2000 © Kirsten Justesen © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Kälte, das meint niedrige Außentemperaturen ebenso wie Emotionslosigkeit, mangelnde Empathie und fehlende Solidarität. In diesem Kontext kann Kälte zum künstlerischen Mittel werden, um gesellschaftliche Zustände darzustellen und zu kritisieren. Doch wie steht es heute mit der Idee, einen gesellschaftlichen Ist-Zustand der Kälte künstlerisch zu fokussieren? Welche Bilder finden internationale Künstler*innen angesichts sich übereinanderlegender globaler Krisen, mit denen wir uns konfrontiert sehen? Angesichts von Diskriminierung und Destruktion, Lüge und Hass und damit Prozessen von Entsolidarisierung, die sich entlang gewaltvoller Machthierarchien manifestieren und unser Miteinander bestimmen?

Die künstlerischen Werke in Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft nehmen die existenzielle Dimension von Kälte in den Blick. Wärme ist ein menschliches Grundbedürfnis, Voraussetzung für Wohlbefinden und Gesundheit. Ihre Abwesenheit hat gravierende Folgen: Fehlender sozialer Zusammenhalt, zunehmende Entfremdung, Gleichgültigkeit, Einsamkeit, Gewalt. Die Ausstellung präsentiert künstlerische Bilder eines sich immer weiter abkühlenden gesellschaftlichen Klimas, führt Arbeiten zusammen, die (politisch) frostige Zeiten thematisieren, aber auch Widerstand und das Gegenbild von Veränderung und Solidarität beschwören.

Zu sehen sind auf 800 qm raumgreifende Installationen, Videoarbeiten, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Audioarbeiten und Gemälde bis hin zu Performances und partizipativen Formaten. Renommierte Künstler*innen aus einem internationalen Kontext, die zum Großteil erstmalig in Bremen zu sehen sind, stehen neben noch zu entdeckenden Positionen. Es entstehen überdies mehrere Neuproduktionen.

Kuratiert von Ingo Clauß und Janneke de Vries

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Kategorie: Ausstellung

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