Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

27. Videokunst Förderpreis Bremen

21. September 2022 by Museen Böttcherstraße

Die Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels in Folge des Klimawandels und die Auseinandersetzung mit Heimat und Herkunft – mit diesen komplexen und hochaktuellen Themen beschäftigen sich die die Werke „Amphibische Pfade“ von Maria Ebbinghaus (*1986) und Alina Schmuch (*1987) sowie „Heimat ist da, wo wir nicht sind“ von Helena Otto (*1987), die den 27. Videokunst Förderpreis Bremen gewonnen haben.

Präsentiert werden diese beiden Videoinstallationen vom 1. Oktober bis 20. November 2022 in den Museen Böttcherstraße.

Kategorie: Ausstellung

Architektur für Alle?! Emanzipatorische Bewegungen in Planung und Raum

20. September 2022 by Wilhelm Wagenfeld Haus

Projektskizze von Claire Waffel

Architektur für Alle?! Wie kann sie aussehen? Wer gestaltet und wer prägt sie? Und warum? – Die neue Ausstellung widmet sich der Situation von Frauen im Feld Architektur in Bremen von 1945 bis heute.  Sie setzt sich mit grundsätzlichen Fragen der Gleichstellung in Planung und Raum auseinander.  Denn obwohl die Geschlechtergleichstellung in Deutschland ein verbrieftes Gut ist, ist sie auch im Jahr 2022 eine Baustelle!

Um dem Versprechen unserer Demokratie auf gleiche Teilhabe für Alle gerecht zu werden, braucht es auch heute noch einen kritischen Blick auf die Strukturen.  Architektur trägt in besonderem Maße Verantwortung, gestaltet sie doch im Wortsinn die (Lebens-)Räume, in denen wir zusammenkommen, um uns zu entfalten.

Die Ausstellung schaut zurück, untersucht die Gegenwart und wagt einen Blick in die Zukunft. Das Schaffen von Architektinnen der 1950er- bis 1970er-Jahre  wird vorgestellt, die emanzipatorischen Errungenschaften der 1980/1990er-Jahre erkundet, Frauen der Gegenwart auf ihr Wirken im Feld von Architektur befragt und künstlerische Positionen für eine gerechtere Architektur und Stadt präsentiert.

 

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Architektinnen, ausstellen, Bauen, Bremer Zentrum für Baukultur, Hapag-Lloyd -Pavillon, Planen, School of Architecture, Wilhelm Wagenfeld Haus

What is the Proper Way to Display a Flag?

5. September 2022 by Weserburg

Flaggen sind starke politische Symbole, die vielfältig in künstlerischen Werken aufgegriffen werden. Sie stehen für gemeinschaftliche Überzeugungen und Werte, betonen nationale Souveränität, markieren territoriale Grenzen, schließen ein und aus. Flaggen werden aber auch für Protest und Widerstand genutzt. Sie sind fester Bestandteil gesellschaftlicher Konflikte, die auf den Straßen dieser Welt ausgetragen werden.
Die Ausstellung What is the Proper Way to Display a Flag? in der Weserburg konzentriert sich auf aktuelle Positionen aus einem internationalen Kontext, um mittels zeitgenössischer Kunstproduktion über die Bedeutung, die Wirkmacht und den Einsatz von Flaggen nachzudenken. Die ausgewählten Werke zeigen künstlerische Strategien, die Flaggen als Material oder als inhaltlichen Bezugspunkt nutzen, darunter raumgreifende Installationen, Malerei, Fotografie und Videoarbeiten. Mit The Girl with the White Flag ist zudem eine neue, partizipative Installation von Fernando Sánchez Castillo zu sehen.

Kategorie: Ausstellung

So wie wir sind 4.0

5. September 2022 by Weserburg

So wie wir sind 4.0 stellt rund 100 Werke von mehr als 80 Künstler*innen und -gruppen aus unterschiedlichen Zeiten und Kontexten zusammen. 5 Themenareale auf 2.500 qm geben Einblick in die internationale Kunst von den 1960er Jahren bis in die heutige Zeit: Körperwelten, Deutschlandbilder, Ästhetischer Widerspruch, Ver-rückter Alltag und Minimalistische Tendenzen. Ergänzt werden diese thematischen Setzungen von einer Reihe von Künstler*innenräumen und einer außergewöhnlichen Kunstbar, einem ehemaligen Filmset. Auf diese Weise ergeben sich unerwartete Lesarten der Kunst der Gegenwart quer durch alle Medien. Die ausgestellten Arbeiten speisen sich dabei aus einer Vielzahl von privaten Sammlungen, aus den eigenen Beständen und aus Leihgaben von Künstler*innen.

Kategorie: Ausstellung

UNTIL WE MEET AGAIN. Place-Making in Southeast Asia

5. September 2022 by Weserburg

UNTIL WE MEET AGAIN. Place-Making in Southeast Asia nimmt den Akt des Schreibens als Ausgangspunkt, um über eine Vielzahl von aktuellen Kunstpraktiken in und um Südostasien nachzudenken. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Komplexität des Lesens, Performens, Verstehens und Übersetzens dieser Bilder und Texte.

Ökonomische, politische und postkoloniale, aber auch soziokulturelle und künstlerische Einflüsse haben die Entstehung der vervielfältigten, publizierten und veröffentlichten Kunstwerke in den jeweiligen Ländern Südostasiens beeinflusst. In den Künstlerpublikationen, die oft auch in englischer Sprache veröffentlicht werden und erst in den letzten Jahrzehnten vermehrt erschienen sind, spiegelt sich teilweise noch das Erbe kolonialer Herrschaft und diktatorischer Regime. Einige der Werke vermitteln mit ihren Kontexten und ihrer ureigenen Bildsprache zum einen besondere kulturelle und gesellschaftliche Einblicke in den südostasiatischen Kulturkreis und zum anderen einen Eindruck von verschiedenen Ländern Südostasiens.

UNTIL WE MEET AGAIN. Place-Making in Southeast Asia wurde als Forschungsprozess entwickelt, um Künstlerbücher zu identifizieren, ausfindig zu machen, zu sammeln und zu diskutieren. Zu sehen ist eine breite Auswahl von Künstlerbüchern sowie Künstlerzeitschriften, Grafiken und grafische Arbeiten, Künstlerpostkarten, Multiples, Radiokunst, Schallplatten und CDs von rund 60 Künstler*innen. Das Zentrum für Künstlerpublikationen in der Weserburg Museum für moderne Kunst gehört zu den wenigen Institutionen in Europa mit einer Sammlung südostasiatischer zeitgenössischer Kunst. Sie wird mit dieser Ausstellung erstmals umfänglich präsentiert.

Eine Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen

Kategorie: Ausstellung

Joachim Manz GEBAUTES

1. September 2022 by Galerie Kramer

Joachim Manz beschäftigt sich mit dem Raum. Seine Miniaturen sind Architektur-Experimente. Dabei geht es ihm nicht nur um Größenverhältnisse und Proportionen, um Licht und Schatten, Ausdehnung und Verdichtung. Es geht ihm immer auch um den Raum in seiner Funktion als Wohnung  und Schutzraum. Darauf weist auch sein Arbeitsmaterial hin: Beton. Ein Material, das für den Wohnungs- und Brückenbau benutzt wird. Der Künstler verwendet es in einer Spezialmischung und gießt es in überraschende Formen, die Räume definieren. Der feine, graugrüne Beton lässt verborgene Räume oder klaustrophobische Höfe entstehen. Schlitze und Bögen rufen die Vorstellung von Türen oder Durchgängen hervor, doch nichts folgt hier einer Gebrauchslogik. Die grundlegenden Architekturelemente werden lediglich zitiert und aneinandergefügt. Dennoch ist man versucht, sich zu diesen Raumsituationen immer wieder ins Verhältnis zu setzen. Die Vorstellung wechselt ständig zwischen subjektivem Raumgefühl und Distanz aus der Vogelperspektive. Es ist der Raum der Behausung den Joachim Manz in allen seinen Dimensionen erfassen und körperlich, emotional und sozial erfahrbar machen will.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Betonskulpturen, Bildhauerei, Bremen Ausstellung, Einzelausstellung, Gegenwartskunst, Kunstausstellung, Kunstgalerie

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