Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

«ENTRE LES LIGNES» Bremen / Paris

28. August 2026 by Galerie Mitte im Kubo

Mit den Künstler*innen:

Ivan Le Pays

Sabine Emmerich

Ivana Matic

 

Eröffnung: 30.10.2026, 19 Uhr

Kategorie: Ausstellung, Galerien

Galerie K Strich

4. Mai 2026 by Galerie K'

Luise Marchand: Schicht zur Sonne
12.9. – 21.11. 2026

Eröffnung 12.9. | 19:00

8.10. | 19:00
Lesung: Prof. Dr. Jana Costas: Im Minus-Bereich
anschließend Gespräch mit der Autorin und Luise Marchand 

Aus: Christin Müller
Aussicht auf Gewinn, 2026

»Ohne Fleiß kein Preis!« »Wer rastet, der rostet!« »Arbeit nährt, Müßiggang zehrt!« »Vom Tellerwäscher zum Millionär!« – Solche Sprichwörter sind bis heute tief in kapitalistisch geprägten Gesellschaften verankert. Sie idealisieren das engagierte Tätigsein, halten dazu an, motiviert auf eine bessere Zukunft hinzuarbeiten und gipfeln in dem Versprechen »Labor omnia vincit« (Arbeit besiegt alles). In unserer von maximaler Flexibilität und multiplen Krisen geprägten Gegenwart konkurrieren außerdem die Konzepte von Work-Life-Balance und Work-Life-Blending um die Vormacht als Lebensideal und die Optimierung der Körper treibt beständige neue Blüten.1 Die damit verbundenen Zurichtungen von Mensch und Natur zum Zwecke kapitalistischer Wertschöpfung beschäftigen Luise Marchand in ihrem künstlerischen Werk. Um die Ökonomien des Begehrens zu untersuchen, bedient sie sich der Ästhetik und des Bildvokabulars der Werbeindustrie und unterläuft diese mit der präzisen Wahl ihrer Bildsujets und Installationsformen.

Link zum ganzen Text. ​​​​​​​

Kategorie: Ausstellung, Galerien

Galerie K Strich

4. Februar 2026 by Galerie K'

Tor Pignattara

mit Arbeiten von Eiko Grimberg, Francisco Valença Vaz, Hannah Wolf,
Heidi Specker, Jochen Lempert,
Martin Friedrich, Peter Piller

Eröffnung 12.9. | 19:00

Tor Pignattara ist der Name eines Quartiers in Roms östlicher Peripherie. Noch im späten 19. Jahrhundert war die Gegend ländlich. Kleinbauern bauten Gemüse an und züchteten Vieh. Dann entstanden im neoklassischen Stil Wohnhäuser, in deren unteren Etagen Geschäfte eingerichtet wurden. Als Zeugnisse der Antike durchzieht der Rest des Aquädukts Alessandrino den Stadtteil. Nach dem Zweiten Weltkrieg nisteten sich Familien aus dem Süden des Landes unter seinen Rundbögen ein. An der Hauptstraße, der Via Casilina, thront das Mausoleum der Heiligen Helena über den Katakomben, in denen man die Märtyrer Pietro und Marcellino bestattet hatte. Pier Paolo Pasolini führt in seinem unvollendeten Roman Petrolio Carlo, den Manager eines Energieunternehmens, durch die Via di Tor Pignattara, die ihm als Struktur für die moderne Fassung von Dantes Höllenkreisen dient. Heute ist das Quartier volkstümlich, geprägt von riesigen, mythisch-maritimen Wandbildern, linksautonomen Bars und migrantischen Geschäften. An den Ufern des Lago Bullicante leben heute beinahe 50 Arten von Vögeln. Er entstand Anfang der 90er-Jahre, als beim Bau eines Einkaufszentrums ein Bagger eine Grundwasserader verletzte. Die gelbe Straßenbahn, die das Quartier mit der Porta Maggiore, dem Eingang zur Innenstadt, verbindet, ist häufig kaputt. Das Quartier Tor Pignattara selbst ist nicht immer Gegenstand der hier versammelten fotografischen Arbeiten. Es steht als Metapher für die römische Peripherie, die Eroberung von Nischen und die Aneignung antiker Bauten. Diese Nischen, in denen Menschen, Tiere oder Pflanzen sich ihren Raum nehmen, können räumlicher oder zeitlicher Art sein. In den Fotografien von Jochen Lempert und Peter Piller sehen wir Pflanzen (und bei Lempert auch Insekten) im Garten der Villa Massimo oder in einer engen Gasse in Tor Pignattara. Wir sehen sie an einem Ort, der ihnen ermöglicht, zu überleben, in einer Stadt, deren Hitze das Überleben erschwert. Bei Heidi Specker sehen wir im römischen Stadtteil EUR eine Uhr, in der sich eine Nische in der Zeit bildet, bei Eiko Grimberg Münzen, die auf dem Grund eines Brunnens am florentinischen Bahnhof zum Stillstand kommen. Hannah Wolfs auf Stoff gedruckten Aufnahmen unfertiger, städtebaulicher Schichtungen in Roms östlicher Peripherie bilden durch ihren Faltenwurf selbst Nischen im Raum, während die Collagen von Francisco Valença Vaz die Lücke in historischen Bauten und Bildern behaupten. Martin Friedrich schließlich zeigt in seinen dokumentarischen, schwarzweißen Fotografien die zufällige Zusammenkunft zeitgenössischer und antiker Bauten auf den Brachen der römischen Peripherie.

 

Kategorie: Ausstellung, Galerien

PRODUZENT*INNEN 2025

25. Februar 2025 by Galerie Mitte im Kubo

07.03.2025 – 11.05.2025

Kate Andrews, Katja Blum, Franziska von den Driesch, Alice Gericke, David Hepp, Ricardo Nunes, Edith Pundt

 

Vernissage I: Freitag, 07.03.2025, 19 Uhr

Vernissage II: Freitag, 04.04.2025, 19 Uhr

Finissage: Sonntag, 11.05.2025, 15 Uhr

 

Die Ausstellung PRODUZENT*INNEN ist Teil der seit 2024 etablierten programmatischen Neuausrichtung Y*A*C – young artists curating der Galerie Mitte in Bremen. Nach der ersten Umsetzung im vergangenen Jahr  wird das Format  2025,  unter Beteiligung neuer künstlerischer Positionen, fortgeführt. Das Ausstellungskonzept setzt sich weiterhin mit der Frage der ökonomischen Unabhängigkeit von Produzent*innen auseinander und bietet sieben Künstler*innen die Möglichkeit, in der zweiteiligen Ausstellungszeit unterschiedliche Werke zu präsentieren. Ein begleitendes Rahmenprogramm, bei dem Akteur*innen aus Kulturpolitik, Verbänden und Institutionen eingeladen werden sich mit den Perspektiven und Forderungen der Künstler*innen auseinanderzusetzen, soll auch in diesem Jahr fester Bestandteil sein. Die Galerie Mitte fungiert dabei als katalytische Schnittstelle zwischen Produzent*innen und nicht-kommerziellem Ausstellungsort und schafft Raum für Austausch, Diskussion und Reflexion.

Auch 2025 ist der potentielle Verkaufsprozess bewusst an das Konzept einer Produzent*innen – Galerie angelehnt . Mit der jährlichen Fortsetzung dieses Formats wird ein langfristiger Diskurs angestrebt, der die Kunstszene kontinuierlich mit neuen Impulsen konfrontiert.

Kuratiert von Rebekka Kronsteiner und Ele Hermel

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Öffnungszeiten: Do-So /15-18 Uhr und nach Vereinbarung

Merh Infos unter:

www.galeriemitte.eu

Kategorie: Ausstellung, Galerien

villa sponte zeitkultur e. V.

18. April 2024 by villa sponte zeitkultur e. V.

In einer 1928 von Konsul Heinemann am Osterdeich 59b errichteten Villa hat sich Mitte 2012 der Verein villa sponte zeitkultur e.V. gegründet. Intention war und ist, hier einen Ort zu schaff en, an dem vielfältige kulturelle Veranstaltungen stattfinden können. Der Name des Vereins ist Programm: Mitglieder*innen, Freund*innen und Besucher*innen sind aufgefordert selbst initiativ zu werden.
Sei es bei der Organisation von Angeboten, dem Einbringen von Vorschlägen oder der Unterstützung bei der Durchführung von Veranstaltungen.
So bildet das ehrenamtliche Engagement einen Grundpfeiler der Kulturarbeit im Verein. Die Schwerpunkte der kulturellen Arbeit liegen in der Organisation und Durchführung von Kunstausstellungen, Lesungen, Konzerten, Theatervorführungen und Workshops. Dabei soll eine möglichst große Vielfalt innerhalb der kulturellen Sparten realisiert werden.

Das Haus der Villa Sponte vereint die akustisch und optisch gut abgestimmten Konzert- und Ausstellungsräume, mit dem „Studio Hedwig“, einer Artist- in Residence Wohnung und der „post.it gallery“ zu einem vielschichtig bespieltem Kulturort, an dem Kunst und Musik nicht „nur“ präsentiert, sondern auch produziert wird.

Zu unserem eigenen Podcast geht es hier lang: https://www.youtube.com/@VillaSponte

Und hier zu unserem Instagram: https://www.instagram.com/villaspontezeitkultur/

Kategorie: Galerien

kek – Kindermuseum für Bremen

26. Februar 2021 by kek Kindermuseum

Kategorie: Galerien

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