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Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Daphne Wright. Memory and Presence

6. November 2025 by Gerhard-Marcks-Haus

Das Gerhard-Marcks-Haus präsentiert die erste Einzelausstellung der irischen Bildhauerin Daphne Wright (geb. 1963) auf dem europäischen Festland. Zu den Motiven der Künstlerin gehören ihre beiden Söhne, die sie mehrfach in verschiedenen Altersphasen abformte. Auf der Schwelle zum Erwachsensein zeigt ihre neuste imposante Arbeit »Sons and Couch« (2025), einen lebensgroßen Abguss ihrer Kinder auf dem häuslichen Sofa. Die »Jungs« erscheinen wie herausgenommen aus dem Leben, eine intime Momentaufnahme, um eine flüchtige Erinnerung aus dem Alltagsleben zu konservieren. Die sichtbaren Spuren des langwierigen Herstellungsprozesses des Doppelporträts aus Jesmonite drängt den Eindruck eines potenziellen Hyperrealismus eindeutig zurück.

Wrights Werke kreisen um Vergänglichkeit, Zerbrechlichkeit sowie Lebensphasen zwischen Kindheit, Erwachsensein, Leben und Tod. Ziel ist es, ihr Publikum emotional tief zu berühren, die vorherrschenden Weißtöne verleihen den Arbeiten zusätzlich eine stille, melancholische Präsenz.

Die Ausstellung zeigt Werke aus allen Phasen ihres Œuvres (mit Leihgaben aus England und Irland), angefangen bei den frühen Installationen aus Gips und Alufolie bis hin zu neusten Arbeiten wie zum Beispiel »Dogs« aus ungebranntem Ton. Wright nutzt scheinbar gegensätzliche Methoden wie Modellierung und Abgüsse nach lebenden und toten Wesen nebeneinander und schafft dadurch in jedem einzelnen Werk einen unterschiedlichen Wirkungsgrad.

Mehr Ausstellungen des Gerhard-Marcks-Hauses finden Sie hier.

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Kategorie: Ausstellung

Bau eines Miniaturmodells im Stile von Daphne Wright

20. August 2024 by Gerhard-Marcks-Haus

Die irische Künstlerin widmet sich in ihren Arbeiten Themen, die nicht allzu oft Eingang in die zeitgenössische Kunst finden: Die Kindheit und das Erwachsensein und die damit verbundene Fürsorge sind nur einige der Themenpunkte, die in ihrer Kunst zum Tragen kommen. Ihre Installationen zeigen wie der Mensch in seinem Alltag und in seiner vertrauten Umgebung zerbrechlich und melancholisch wirken kann. Wright arbeitet unter anderem mit ungebranntem Ton, Gips und Alufolie, um dem »Unausgesprochenen« Ausdruck zu verleihen.

Nachdem wir uns ihre Werke in der aktuellen Ausstellung angesehen haben, werden wir im Atelier ein Miniaturmodell kreieren, dass an eine Installation im Stile Daphne Wrights erinnern soll. Dafür verwenden wir Pappe, Papier und Alufolie sowie ungewöhnliche Materialien, die aus unserem Alltag stammen. Dabei versuchen wir, ähnlich wie die Künstlerin, unsere Alltagssituationen mit tiefer gehenden Emotionen zu verweben und in diesem Modell darzustellen.

Dauer: ca. 2 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Dana Hubrich, Museumspädagogin

 

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Workshop „Formen aus Ton – Spuren und Figuren“

27. Februar 2024 by Gerhard-Marcks-Haus

In der Ausstellung »Daphne Wright« sehen wir Skulpturen, die aus einfachen Materialien wie Gips oder Ton bestehen und oft Körper, Objekte oder Lebenssituationen zeigen. Im Workshop arbeiten die Schüler*innen selbst mit Ton. Sie formen mit den Händen einfache Skulpturen und lernen, wie aus einem weichen Material Figuren, Körperteile oder kleine Objekte entstehen können. Es geht um: Formen mit den Händen, Spuren im Ton (Drücken, Eindrücken, Abdrücken), einfache Figuren und Körperteile und eigene kleine Geschichten.
Ziel: Die Schüler*innen lernen, wie man mit Ton arbeitet und wie aus einfachen Handbewegungen kleine Skulpturen entstehen. Sie erleben Material direkt und entwickeln eigene Formen durch Tun und nicht durch Theorie.

Workshop-Ablauf (4 Tage):
Tag 1 – Kurzführung durch die Ausstellung, Ton anfassen, kneten, drücken, erste freie Formen umsetzen wie Kugeln, Würste, einfache Objekte

Tag 2 – Hände, Spuren und Abdrücke, arbeiten mit Handabdrücken im Ton, Gegenstände in den Ton drücken (Texturen und Spuren), einfache Körperteile formen (z. B. Hände oder Füße als Formidee), kleine erste Skulpturen entstehen.

Tag 3 – Figuren und kleine Skulpturen, jede*r gestaltet eine eigene kleine Figur oder ein Objekt, Arbeiten an Details: Kopf, Körper, einfache Formen, Kombination aus Formen und Abdrücken und weiterarbeiten an den Werken vom Vortag.

Tag 4 – Fertigstellen und eine kleine Ausstellung im Raum konzipieren, Schüler*innen erzählen kurz, was sie gemacht haben, gemeinsames Anschauen aller Werke

Dauer: 4 Tage (je ca. 1,5–2,5 Stunden). Auf Wunsch können kürzere Termine vereinbart werden, der Workshop-Inhalt wird angepasst und vom ursprünglichen Plan abweichend gestaltet.
Maximale Teilnehmerzahl: 12
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleiterin: Soyeon An, Künstlerin

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Marcks und Musik

27. Februar 2024 by Gerhard-Marcks-Haus

Gerhard Marcks verstand es, seinen Figuren durch ihre klaren Formen einen signifikanten Ausdruck zu verleihen. Ebenso verdient sein umfassendes zeichnerisches Werk besondere Aufmerksamkeit. In der Kabinettausstellung »Gerhard Marcks. Seine Musiker und Dichter« schauen wir uns Darstellungen von Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen genauer an: Worauf hat Gerhard Marcks geachtet? In welcher Bewegung, in welcher Pose hat er die musizierenden und tanzenden Porträtierten eingefangen?

In einer daran anschließenden, praktischen Übung nähern wir uns dieser Thematik mithilfe der Drucktechnik der Monotypie und mit spielerischen, experimentellen Collagen. Zum einen orientieren wir uns an bestehenden Arbeiten von Gerhard Marcks und zum anderen kreieren wir freie Umsetzungen. Hierbei können sich vielfältige Kombinationen aus Gedruckten und Geklebten ergeben. Durch unterschiedliche Materialien soll die Lust am Ausprobieren geweckt werden.

Dauer: ca. 2 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Dana Hubrich, Museumspädagogin

 

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Christian Schilling. Wunderkammer

27. Februar 2024 by Gerhard-Marcks-Haus

Christian Schilling (geb. 1960) dürfte einer der wenigen Künstler*innen aus Bremen sein, die im Leslie-Lohman Museum of Art in New York ausgestellt haben, das erste Museum weltweit, das explizit nur LGBTQIA+ Perspektiven zeigt. Schillings Figuren und Ensembles sind auf eine besondere Art übertrieben figürlich und bewegen sich zwischen Comic und kunsthistorischen Anspielungen, etwa auf die ägyptische Amarna-Zeit. Viele seiner Objekte sind mehrteilig und Träger von Geheimnissen. Auch wenn Besucher*innen sie nicht in die Hand nehmen dürfen, werden einige gelüftet.

Mehr Ausstellungen des Gerhard-Marcks-Hauses finden Sie hier.

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Kategorie: Ausstellung

Rhythmus, Linie, Bild – Druckgrafik und Musik

2. Februar 2023 by Gerhard-Marcks-Haus

In der Ausstellung »Gerhard Marcks. Seine Musiker und Dichter« sehen wir Werke, die stark von Musik, Dichtung und Bewegung geprägt sind. Besonders Marcks Skizzen entstehen oft während musikalischer Aufführungen und werden später in Druckgrafiken oder Skulpturen übersetzt. Die Herausforderung wird sein: Wie kann man Musik oder Klang in Linien und Bilder übersetzen? Die Schüler*innen arbeiten mit einfachen Drucktechniken und experimentieren mit Linie, Rhythmus und Wiederholung.
Ziel: Die Teilnehmenden erleben, wie sich Musik und Dichtung in visuelle Formen übersetzen lassen. Sie lernen grundlegende Techniken der Druckgrafik kennen und entwickeln eigene Bildsprachen aus Rhythmus, Bewegung und Klang.

Workshop-Ablauf:
1. Einstieg
Hören und Sehen, kurzer Blick in die Ausstellung, gemeinsam hören wir kurze Musikstücke (Rhythmus, Tempo, Stimmung), Gespräch: Wie sieht Musik aus? Wie könnte aus Klang eine Linie werden?

  1. Zeichnen wie Musik
    Schnelle Zeichenübungen zu Musik, Linien, Punkte, Bewegungen ohne »richtige Form«, Fokus auf Rhythmus und Bewegung statt Darstellung.
  2. Einführung in Druckgrafik
    Arbeiten mit einfachen Druckmaterialien (z. B. Moosgummi, Karton, Fundstücke), Erstellen von Druckplatten, erste Drucke auf Papier entstehen
  3. Bild und Wiederholung
    Mehrere Drucke übereinander, Variationen: laut/leise, schnell/langsam, dicht/offen, Entwicklung einer kleinen Serie
  4. Abschluss
    Gemeinsames Betrachten der Drucke, Gespräch: Welche »Musik« steckt im Bild? Auswahl eines Lieblingsdrucks

Dauer: ca. 1,5–2,5 Stunden (einzeln oder als Workshopreihe möglich)
Maximale Teilnehmerzahl: 12
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleiterin: Soyeon An, Künstlerin

Kategorie: Bildung & Vermittlung

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