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Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Merkliste
Museumszeit

Eine kleine Miniaturwelt für Gerhard Marcks

2. Februar 2023 by Gerhard-Marcks-Haus

Wer war Gerhard Marcks? Was trieb ihn zu seinem künstlerischen Schaffen an? Welchen Motiven widmete er sich? In diesem Kurs schauen wir auf das Leben und Wirken dieses vielseitigen Künstlers, der zu den wichtigen Bildhauern und Grafikern der Moderne zählt.
In seinem Werk sind sowohl monumentale, sinnlich geformte Holz- und Steinfiguren als auch ausdrucksstarke Grafiken zu finden. Klare Formen, ruhige Kompositionen und eine starke figürliche Präsenz gehören zu den Merkmalen seiner Kunst. Die Themen Mensch, Natur und Mythos begleiten zeitlebens sein künstlerisches Schaffen und spiegeln seine Auseinandersetzung mit sozialen und politischen Themen wider.
Ziel ist es, eine Mixed-Media Collage zu erstellen, die die Stationen des Lebens von Gerhard Marcks beleuchtet und spielerisch zusammenfasst. Hier darf nach Herzenslust geklebt, gekritzelt und anderweitig kombiniert werden. Dabei soll aber keine herkömmliche, flache 2D-Collage entstehen, sondern ein kleines Miniaturmodell, in dem Marcks als kleine Pappfigur auf sein Leben und Wirken blickt.

Dauer: ca. 2 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Dana Hubrich, Künstlerin

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Flauschig, faltig, weich – Soft-Sculptures für unruhige Hände

1. Februar 2023 by Gerhard-Marcks-Haus

Seit den 1960er Jahren setzen sich Künstler*innen verstärkt mit weichen Materialien in Skulptur und Plastik auseinander. Dabei wird das Textile zu einer Art Leitmedium durch die besondere Nähe zum Körperlichen. Nach dem Vorbild von Clémence van Lunens Arbeiten, die eine „kribbelige Unruhe“ beim Betrachten auslösen, tauchen wir in diesem Workshop in die Welt der Soft-Sculpture ein. Van Lunen beschäftigt sich in ihren Motiven mit dem Alltäglichen. Auch Textilien umhüllen und umgeben uns mit einer tagtäglichen Selbstverständlichkeit, sodass wir schnell den Blick für die Variabilität dieses Mediums verlieren. Oft haftet der handwerklichen Arbeit mit Stoffen eine staubige Atmosphäre an sowie die Vorahnung besonders geschickt, sorgfältig und geduldig mit Nadel und Faden umgehen zu müssen. Das trifft jedoch nicht zu, denn es lassen sich intuitiv und spielerisch Werke herstellen, die durch ihre abstrakte und experimentelle Formensprache bestechen. Mit Kleber, Knoten und wenigen Stichen lassen sich weiche, körperliche Formen herstellen, die sich wie bei van Lunen der „Überbetonung von Inhalten in der Kunst“ entziehen und den Schaffensakt als solchen in den Fokus stellen.

Dauer: 120 Minten
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Elena Kathrin Gratzke, Museumspädagogin

 

 

 

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Marcks und Amerika. Go West

14. Oktober 2020 by Gerhard-Marcks-Haus

Amerika in all seinen Facetten war für Gerhard Marcks (1889–1981) ein stetiger Bezugspunkt. Schon als Kind schrieb er »Indianer«-Geschichten und träumte vom »Wilden Westen«. Später wurde der Kontinent für ihn greifbarer: Bereits 1931 war er auf der Ausstellung »German Painting and Sculpture« im Museum of Modern Art (MoMA in New York) vertreten und ab 1937 fand er in Curt Valentin einen Galeristen, der sein Werk in Übersee vertrat. Wie viele von Marcks’ Bekannten hatte dieser Deutschland unter den Nationalsozialisten verlassen müssen. Nach dem Zweiten Weltkrieg reiste Marcks 1950 und 1963 nach Amerika. Er besuchte dort alte Freund*innen und ließ sich durch Menschen und Landschaft zu Plastiken sowie Zeichnungen und Druckgrafiken inspirieren. Die Ausstellung gibt Einblicke in sein Netzwerk und Freundschaften.

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Kategorie: Ausstellung

Gerhard Marcks. Architektur der Gewandfalten

7. März 2018 by Gerhard-Marcks-Haus

In der Geschichte der Bildhauerei spielte die Gewandfigur schon immer eine große Rolle. Zunächst aus schicklichen Gründen war sie die erste Wahl: Ein weiblicher Akt konnte bis zum 19. Jahrhundert (fast) nur eine Venus sein und auch für den männlichen galt die religiöse oder mythische Entrückung. Auch Gerhard Marcks (1889–1981) setzte sich intensiv mit Gewandfiguren der Archaik, der Gotik und des Barocks auseinander. Die Qualität von Faltenwürfen verglich er mit Musik und Architektur, also mit gebauten, harmonischen Systemen. In seinen Plastiken nutzte er Gewänder zur Betonung geometrischer Formen, zur Unterstreichung von Bewegung und im Kontext kleinerer Genreszenen.

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Kategorie: Ausstellung

Guck mal Körper!

22. Juni 2017 by Gerhard-Marcks-Haus

Guck mal Körper
Ein Angebot zu ausgewählten Gerhard Marcks-Skulpturen

Inszenierungsformen und Normen, die sich im Alltag auf die Körperwahrnehmung auswirken, werden künstlerisch und philosophisch hinterfragt. Ziele: Den Körper als Kommunikationsmedium performativ und künstlerisch in Szene setzen. Ein kritisches Bewusstsein für gesellschaftliche und mediale Konventionen fördern. Ein gutes Verhältnis zur eigenen Körperwahrnehmung stärken. Es werden folgende Fragen gestellt: Wie nehme ich Körper und Menschen wahr? Wie werde ich wahrgenommen? Wie stellen wir uns dar? Inszenieren wir unsere äußere Erscheinung?

Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern in den Ausstellungsräumen, bei maximaler Personenzahl schließt das Museum gegebenenfalls für die Zeit des Aufenthalts der Schulklasse für die Besucher. In Absprache kann auch in geteilten Gruppen gearbeitet werden.

Kategorie: Bildung & Vermittlung Stichworte: Bildung, Kunst, Skulptur

Spuren der Natur – von Blatt zu Gipsabdruck

16. Dezember 2016 by Gerhard-Marcks-Haus

In diesem Workshop für Kinder und Jugendliche entdecken die Teilnehmer*innen die Formen und Strukturen der Natur und bringen sie in Ton und Gips zum Ausdruck. Nach einer gemeinsamen Materialsuche im Freien (Blätter, Blumen, Gräser) zeichnen die Kinder und Jugendlichen ihre Fundstücke und übertragen die Strukturen anschließend auf ausgerollte Tonplatten. Die Blätter und Blüten werden als Abdruck in den Ton gedrückt, sodass die Oberflächenmuster sichtbar werden.
Sobald die Tonplatten getrocknet sind, wird in die Abdrücke Gips gegossen, sodass die Naturformen als dauerhafte Gipsabdrücke erhalten bleiben. Abschließend lösen die Teilnehmer*innen die Gipsformen aus dem Ton, betrachten die feinen Strukturen und können die Arbeiten optional weiterbearbeiten, z. B. Schleifen, Bemalen oder Verzieren.

Der Workshop kann zwischen einem und vier Terminen dauern und ist altersgerecht angepasst: Jüngere Kinder arbeiten spielerischer, ältere Kinder vertiefen Beobachtung, Technik und Gestaltung. Ziel des Workshops ist es, die Wahrnehmung für Naturformen zu schärfen, kreative Techniken kennenzulernen und die Freude am eigenen schöpferischen Tun zu erleben.

Dauer: 4 Termine á 2 Stunden (Bei kürzeren Terminen wird der Workshop-Inhalt angepasst und vom ursprünglichen Plan abweichend gestaltet).
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Soyeon An, Künstlerin

Kategorie: Bildung & Vermittlung Stichworte: Camera Obscura, Fotografie, Installation, Zeitgenössische Kunst

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