Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

Malen von Gefühlen

1. Februar 2023 by Gerhard-Marcks-Haus

Ausgehend von den menschlichen Figuren in den Werken von Daphne Wright entdecken Schüler*innen, wie Gefühle ohne Worte visuell ausgedrückt werden können. Beim Museumsbesuch werden die Körperhaltungen in den Skulpturen gemeinsam betrachtet und über Gefühle gesprochen. Die Schüler*innen entdecken, dass Gefühle auch ohne Gesichter dargestellt werden können (durch Farbe und Bewegung). Im Anschluss wird auf Papier eine menschliche Figur gestaltet. Das Gesicht muss nicht detailliert gezeichnet werden, Gefühle werden nur durch Körperhaltung und Farben ausgedrückt. Technik: Pastell, Aquarell / Gouache

Dauer: ca. 2 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Elfin Açar, Künstlerin

 

 

 

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Gerhard Marcks. Seine Musiker und Dichter

14. Oktober 2020 by Gerhard-Marcks-Haus

Gerhard Marcks (1889–1981) beschrieb sich mehrmals als »Musikbanause«, dennoch war er ein eifriger Konzertgänger und wacher Beobachter. Auf kleinformatigen Papieren entstanden während der Darbietungen lebendige Skizzen der agierenden Musiker*innen, die er im Atelier zu Plastiken und Druckgrafiken formte. Tief berührte ihn die Geschichte des Orpheus, wie sie der römische Dichter Ovid in seinen »Metamorphosen« schildert. Marcks befasste sich mit dem mythischen Sänger zwischen 1924 und 1959. Orpheus galt ihm als Sinnbild des Künstlers, der von den Göttern begnadet und letztlich verlassen wurde. Unter ähnlichen Vorzeichen kann auch Marcks’ Rezeption der Lyrik Friedrich Hölderlins gelesen werden, die in mehreren Holzschnitten Gestalt fand.

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Kategorie: Ausstellung

Gerhard Marcks. Architektur der Gewandfalten

7. März 2018 by Gerhard-Marcks-Haus

In der Geschichte der Bildhauerei spielte die Gewandfigur schon immer eine große Rolle. Zunächst aus schicklichen Gründen war sie die erste Wahl: Ein weiblicher Akt konnte bis zum 19. Jahrhundert (fast) nur eine Venus sein und auch für den männlichen galt die religiöse oder mythische Entrückung. Auch Gerhard Marcks (1889–1981) setzte sich intensiv mit Gewandfiguren der Archaik, der Gotik und des Barocks auseinander. Die Qualität von Faltenwürfen verglich er mit Musik und Architektur, also mit gebauten, harmonischen Systemen. In seinen Plastiken nutzte er Gewänder zur Betonung geometrischer Formen, zur Unterstreichung von Bewegung und im Kontext kleinerer Genreszenen.

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Kategorie: Ausstellung

Guck mal Körper!

22. Juni 2017 by Gerhard-Marcks-Haus

Guck mal Körper
Ein Angebot zu ausgewählten Gerhard Marcks-Skulpturen

Inszenierungsformen und Normen, die sich im Alltag auf die Körperwahrnehmung auswirken, werden künstlerisch und philosophisch hinterfragt. Ziele: Den Körper als Kommunikationsmedium performativ und künstlerisch in Szene setzen. Ein kritisches Bewusstsein für gesellschaftliche und mediale Konventionen fördern. Ein gutes Verhältnis zur eigenen Körperwahrnehmung stärken. Es werden folgende Fragen gestellt: Wie nehme ich Körper und Menschen wahr? Wie werde ich wahrgenommen? Wie stellen wir uns dar? Inszenieren wir unsere äußere Erscheinung?

Wir arbeiten mit den Schülerinnen und Schülern in den Ausstellungsräumen, bei maximaler Personenzahl schließt das Museum gegebenenfalls für die Zeit des Aufenthalts der Schulklasse für die Besucher. In Absprache kann auch in geteilten Gruppen gearbeitet werden.

Kategorie: Bildung & Vermittlung Stichworte: Bildung, Kunst, Skulptur

Magische Bilder – Wachs und Aquarell

16. Dezember 2016 by Gerhard-Marcks-Haus

Erste Erfahrung mit dem Prinzip »sichtbar / unsichtbar«

In der Ausstellung von Daphne Wright spielen Spuren, Erinnerung und Dinge, die nicht sofort sichtbar sind, eine wichtige Rolle. In diesem Workshop erleben die Schüler*innen, wie Bilder langsam »magisch« sichtbar werden. Gemeinsam betrachten wir die Skulpturen von Daphne Wright und sprechen darüber: Was sehen wir sofort? Was wirkt leise oder verborgen? Im Anschluss wird mit weißer Wachskreide auf Papier gezeichnet. Danach wird mit Wasserfarbe darüber gemalt. Die versteckten Zeichnungen erscheinen plötzlich wie durch Magie. Auch in den Arbeiten von Daphne Wright sind manche Dinge nicht auf den ersten Blick sichtbar, sie zeigen sich erst mit der Zeit und bei genauerem Hinsehen.

Dauer: ca. 2 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Elfin Açar, Künstlerin

Kategorie: Bildung & Vermittlung Stichworte: Camera Obscura, Fotografie, Installation, Zeitgenössische Kunst

Gerhard-Marcks-Haus

3. November 2016 by Gerhard-Marcks-Haus

Gerhard-Marcks-Haus in Bremen - Eingang

Gerhard-Marcks-Haus – Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei

Das Gerhard-Marcks-Haus versteht sich als ein lebendiges Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Wir wollen Menschen für dieses Thema begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen. Unsere Mittel dazu sind 1) anregende, abwechslungsreiche Ausstellungen,
2) kunsthistorische Forschung, 3) Vermittlung und 4) Gastfreundschaft.

Die Besonderheit des Museums ist sein Fokus auf das Medium der Bildhauerei. Andere Medien finden Berücksichtigung, soweit sie Gerhard Marcks oder andere in der Sammlung vertretene Künstler betreffen. Die Spezialisierung auf Bildhauerei wird aber nicht fundamentalistisch ausgelegt. Andere Medien können in begründeten Fällen auch gezeigt werden. Aus der ursprünglichen Ausrichtung des Museums als „Einkünstlersammlung“ für Gerhard Marcks ergeben sich drei Konsequenzen für das Ausstellungsprogramm. Erstens liegt ein Akzent auf der individuellen visuellen Sprache eines Künstlers. Das Museum zeigt daher relativ viele monografische Ausstellungen. Zweitens gibt es eine Sympathie für figürliche Positionen in der Bildhauerei. Drittens muss das Museum – in der Tradition des Namensgebers – resistent gegen Moden sein.

Das Ziel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums ist es, allen Besuchern den Zugang zur modernen und zeitgenössischen Bildhauerei zu erleichtern. Wir definieren diese Aufgabe für den Umgang mit unserem Publikum in drei Leitsätzen:
1) Wir begeistern Besucher für Bildhauerei. 2) Wir reden und schreiben verständlich und fundiert über Kunst. 3) Wir schließen niemanden aus.

Kategorie: Museen Stichworte: Ausstellung, Bildhauerei, Bremen, Museum

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