Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

Niederdeutscher Hörspielabend im Bremer Rundfunkmuseum am Freitag 4. September 2026 um 18 Uhr: “Töven“ von Helga Bürster.

11. August 2026 by Bremer Rundfunkmuseum

Auf alten Radioempfangsgeräten niederdeutsche Hörspiele genießen und dabei durch das historische Ambiente des Rundfunkmuseums flanieren: Am Freitag, den 4. September, laden Bremen Zwei und das Bremer Rundfunkmuseum ein zu einem gemeinsamen niederdeutschen Hörspielabend. Aufgeführt wird „Töven“. Das Hörspiel von Autorin Helga Bürster wurde mit dem Zonser Hörspielpreis sowie dem Hans-HenningHolm-Preis ausgezeichnet und ist eine Gemeinschaftsproduktion von Radio Bremen und dem NDR.

„Töven“ ist der erste Termin einer langfristigen Kooperation zwischen Bremen Zwei und dem Rundfunkmuseum. Die Zusammenarbeit, die schon seit vielen Jahren besteht, wird jetzt verbindlich geregelt: Sechsmal jährlich laden das Rundfunkmuseum und Bremen Zwei Bremerinnen und Bremer zu unterhaltsamen Hörspielabenden in niederdeutscher Sprache ein. Damit möchten Bremen Zwei und das Bremer Rundfunkmuseum ihr Engagement für den Erhalt der niederdeutschen Sprache verstetigen.

Die nächsten Termine finden Sie im Eventkalender auf bremenzwei.de:

Events in Bremen, Bremerhaven und in der Region – Bremen Zwei

„Töven“ spielt in dem kleinen Ort Littelbüttel, in dem die letzte Busverbindung in die nächste Stadt endgültig eingestellt wird. Eine Katastrophe für Rieke und Inga, die auf die Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen sind. Als Alternative installiert die Gemeinde eine „Mitfahrerbank“, denn auf den Zusammenhalt der Menschen in dem kleinen Dorf ist schließlich Verlass. Schnell merken die eigenständigen und eigentlich lebensfrohen Frauen, dass Theorie und Praxis jedoch weit auseinanderliegen: Zwar werden sie zu Lokalberühmtheiten, doch die Abhängigkeit von der Hilfsbereitschaft anderer setzt ihnen zusehends zu und lässt sie zu unkonventionellen Mitteln greifen.

Eine Produktion von Radio Bremen und dem NDR 2025, Redaktion: Ilka Bartels, Autorin: Helga Bürster.

Nach der Hörspielvorführung steht Hans Helge Ott für Gespräche zur Verfügung.

Einlass ab 17:30 — Eintrittspreis 8,- €, — geöffnet bis mindestens 20:00 Uhr

Änderungen vorbehalten.

 

Kategorie: Allgemein, Bildung & Vermittlung, Museen, Museumszeit Stichworte: Bremer Rundfunkmuseum, Hörspiel, Niederdeutsch, Radio Bremen, Rundfunkmuseum

Bau eines Miniaturmodells im Stile von Daphne Wright

20. August 2024 by Gerhard-Marcks-Haus

Die irische Künstlerin widmet sich in ihren Arbeiten Themen, die nicht allzu oft Eingang in die zeitgenössische Kunst finden: Die Kindheit und das Erwachsensein und die damit verbundene Fürsorge sind nur einige der Themenpunkte, die in ihrer Kunst zum Tragen kommen. Ihre Installationen zeigen wie der Mensch in seinem Alltag und in seiner vertrauten Umgebung zerbrechlich und melancholisch wirken kann. Wright arbeitet unter anderem mit ungebranntem Ton, Gips und Alufolie, um dem »Unausgesprochenen« Ausdruck zu verleihen.

Nachdem wir uns ihre Werke in der aktuellen Ausstellung angesehen haben, werden wir im Atelier ein Miniaturmodell kreieren, dass an eine Installation im Stile Daphne Wrights erinnern soll. Dafür verwenden wir Pappe, Papier und Alufolie sowie ungewöhnliche Materialien, die aus unserem Alltag stammen. Dabei versuchen wir, ähnlich wie die Künstlerin, unsere Alltagssituationen mit tiefer gehenden Emotionen zu verweben und in diesem Modell darzustellen.

Dauer: ca. 2 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Dana Hubrich, Museumspädagogin

 

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Workshop „Formen aus Ton – Spuren und Figuren“

27. Februar 2024 by Gerhard-Marcks-Haus

In der Ausstellung »Daphne Wright« sehen wir Skulpturen, die aus einfachen Materialien wie Gips oder Ton bestehen und oft Körper, Objekte oder Lebenssituationen zeigen. Im Workshop arbeiten die Schüler*innen selbst mit Ton. Sie formen mit den Händen einfache Skulpturen und lernen, wie aus einem weichen Material Figuren, Körperteile oder kleine Objekte entstehen können. Es geht um: Formen mit den Händen, Spuren im Ton (Drücken, Eindrücken, Abdrücken), einfache Figuren und Körperteile und eigene kleine Geschichten.
Ziel: Die Schüler*innen lernen, wie man mit Ton arbeitet und wie aus einfachen Handbewegungen kleine Skulpturen entstehen. Sie erleben Material direkt und entwickeln eigene Formen durch Tun und nicht durch Theorie.

Workshop-Ablauf (4 Tage):
Tag 1 – Kurzführung durch die Ausstellung, Ton anfassen, kneten, drücken, erste freie Formen umsetzen wie Kugeln, Würste, einfache Objekte

Tag 2 – Hände, Spuren und Abdrücke, arbeiten mit Handabdrücken im Ton, Gegenstände in den Ton drücken (Texturen und Spuren), einfache Körperteile formen (z. B. Hände oder Füße als Formidee), kleine erste Skulpturen entstehen.

Tag 3 – Figuren und kleine Skulpturen, jede*r gestaltet eine eigene kleine Figur oder ein Objekt, Arbeiten an Details: Kopf, Körper, einfache Formen, Kombination aus Formen und Abdrücken und weiterarbeiten an den Werken vom Vortag.

Tag 4 – Fertigstellen und eine kleine Ausstellung im Raum konzipieren, Schüler*innen erzählen kurz, was sie gemacht haben, gemeinsames Anschauen aller Werke

Dauer: 4 Tage (je ca. 1,5–2,5 Stunden). Auf Wunsch können kürzere Termine vereinbart werden, der Workshop-Inhalt wird angepasst und vom ursprünglichen Plan abweichend gestaltet.
Maximale Teilnehmerzahl: 12
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleiterin: Soyeon An, Künstlerin

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Marcks und Musik

27. Februar 2024 by Gerhard-Marcks-Haus

Gerhard Marcks verstand es, seinen Figuren durch ihre klaren Formen einen signifikanten Ausdruck zu verleihen. Ebenso verdient sein umfassendes zeichnerisches Werk besondere Aufmerksamkeit. In der Kabinettausstellung »Gerhard Marcks. Seine Musiker und Dichter« schauen wir uns Darstellungen von Musiker*innen, Sänger*innen und Tänzer*innen genauer an: Worauf hat Gerhard Marcks geachtet? In welcher Bewegung, in welcher Pose hat er die musizierenden und tanzenden Porträtierten eingefangen?

In einer daran anschließenden, praktischen Übung nähern wir uns dieser Thematik mithilfe der Drucktechnik der Monotypie und mit spielerischen, experimentellen Collagen. Zum einen orientieren wir uns an bestehenden Arbeiten von Gerhard Marcks und zum anderen kreieren wir freie Umsetzungen. Hierbei können sich vielfältige Kombinationen aus Gedruckten und Geklebten ergeben. Durch unterschiedliche Materialien soll die Lust am Ausprobieren geweckt werden.

Dauer: ca. 2 Stunden
Maximale Teilnehmerzahl: 20
Materialien: Alle benötigten Materialien werden bereitgestellt
Kursleitern: Dana Hubrich, Museumspädagogin

 

Kategorie: Bildung & Vermittlung

Stadtplanung Überseestadt live!

2. Februar 2023 by Hafenmuseum Bremen

Überseestadt

Die Überseestadt ist eines der größten Stadtentwicklungsgebiete Europas. Mitten in Bremen wird ein ganz neues Stadt-Quartier geplant und gebaut: Neue Räume zum Wohnen und Arbeiten, für Kultur und Freizeit entstehen.

Wie entwickelt man einen neuen Stadtteil? Und wie sieht die Überseestadt derzeit aus?

Diesen Fragen gehen wir bei einem gemeinsamen Spaziergang nach und erkunden die Überseestadt vom Europahafen zum Hafenmuseum im Speicher XI . Kontraste zwischen Luxuswohnungen direkt am Wasser und sozialem Wohnungsbau sowie Gewerbeflächen mitten im Quartier bieten Anregungen, um über Bauplanungen, Umnutzungen, Grünflächen und die Möglichkeiten eines neuen Quartiers zu sprechen.

Auch als Führung am Modell im Museum buchbar.

zum Hafenmuseum

Kategorie: Bildung & Vermittlung Stichworte: Bremen, Hafen, Stadtentwicklung, Stadtplanung, Überseestadt, Wohnen

Wachsen Bananen im Supermarkt?

2. Februar 2023 by Hafenmuseum Bremen

Kitas, Grundschule

Die weite Reise unserer Lebensmittel

Über Bremens Hafen gibt es viel zu erzählen: Tag und Nacht kommen hier Schiffe aus fernen Ländern an. Oft befinden sich im Bauch der Schiffe wertvolle Nahrungsmittel wie Kakao und Bananen aus Übersee.

Woher kommen diese Waren? Welchen Weg haben sie hinter sich, bevor sie auf unserem Frühstückstisch landen? Bei dieser Spielführung gibt es viel über die Herkunft unserer Nahrungsmittel zu erfahren.

Doch zuerst entladen wir unsere (Papier-) Schiffe auf dem großen Hafenmodell. Was haben wir an Bord? Die Fracht wird beschnuppert und befühlt und schließlich in Teamarbeit Sack auf Sack gestapelt. Natürlich kann auch probiert werden: Zum Abschluss verkosten wir fair gehandelte Schokolade und Bananen!

zum Hafenmuseum

Kategorie: Bildung & Vermittlung Stichworte: Bananen, Bremen, Kinder, Waren

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