Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

Amerika – Dauerausstellung

15. August 2017 by Übersee-Museum Bremen

Foto Matthias Haase © Übersee-Museum Bremen

Menschen und ihre persönlichen Geschichten stehen im Mittelpunkt von „Amerika“, einer Ausstellung, die vor allem dem Doppelkontinent im 21. Jahrhundert gewidmet ist. Doch heutige Unterschiede zwischen Nord- und Südamerika in Politik, Wirtschaft und Kultur oder Religion lassen sich kaum ohne den Hintergrund der Einwanderungswellen erklären, die Amerika insbesondere seit 1492 formten.

„Einwanderung“ ist deshalb das erste von vier großen Themen, dem Besucher in der Ausstellung begegnen – gefolgt von „Religion“, „Politik & Gesellschaft“ sowie „Welthandel“. Begleitet werden sie dabei von acht eindrucksvollen Videoportraits, deren Protagonisten sie zum Ende des Rundgangs mit ihren Wünschen für die Zukunft entlassen.

Kategorie: Ausstellung

Kapier Papier! Eine Reise durch die Welt des Papiers. Mitmachausstellung

23. Juni 2017 by Weserburg

Der Verein kek-Kindermuseum für Bremen präsentiert in Kooperation mit der Weserburg। Museum für moderne Kunst nach 6 Jahren erneut seine Mitmachausstellung „Kapier Papier“. Diese Ausstellung beschäftigt sich einerseits mit der Geschichte und Herstellung des Papiers und andererseits mit den vielseitigen Aspekten von Papier als Kulturträger. Papier nimmt in der Kulturgeschichte der letzten 2000 Jahre einen wichtigen und sich immer weiter entwickelnden Raum ein. Unsere Ausstellung setzt mit den Vorläufern des Papiers ein. Die Besucher lernen mögliche Rohstoffe der Papierherstellung kennen und können ihr eigenes Papier schöpfen. Sie begeben sich auf eine Reise zu den vielfältigen Papieren im Alltag und erleben auf einem Rundgang die verschiedenen Sparten in der Kunst: Die Besucher begegnen dem fragilen Werkstoff und Wertstoff im Modesalon, auf verschiedenen Miniaturtheaterbühnen, im Tonstudio und an der Papierkunstbaustelle.

Kategorie: Ausstellung

Künstlerbücher für Alles. Artists‘ Books for Everything

23. Juni 2017 by Weserburg

Die Ausstellung des Zentrums für Künstlerpublilationen vermittelt erstmals einen Überblick über die aktuelle Entwicklung und Verbreitung des Künstlerbuches und zeigt die Vielfältigkeit dieses Genres auf. Zu sehen sind Künstlerbücher, die in den letzten fünf Jahren international entstanden sind. Über einen Call for Artists‘ Books hat das Zentrum für Künstlerpublikationen Anfang dieses Jahres Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt eingeladen, sich mit einem Werk an der Ausstellung zum internationalen Künstlerbuch zu beteiligen. Insgesamt nehmen nun über 400 Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken teil. Die Ausstellung zeigt dabei Künstlerbücher aus Ländern aller Kontinente mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten, Charakteristiken, Themen und Motiven, und gibt so einen repräsentativen Eindruck vom Status Quo des Künstlerbuches. Die eingereichten Werke stammen aus ganz Europa, aus Südafrika, USA, Kanada, Brasilien, Chile, Japan und Australien. Unter dem Motto Künstlerbücher für Alles – Artists‘ Books for Everything – Livre d’artiste pour tout versammelt die Ausstellung Werke aus über 30 Ländern und zeigt die Bedeutung und den Stellenwert des Künstlerbuches in der aktuellen Kunst auf.

Kategorie: Ausstellung

Sommergast 2017: Slawomir Elsner. Cranach²

16. Juni 2017 by Museen Böttcherstraße

Als Erinnerungsräume könnte man die Buntstiftzeichnungen von Slawomir Elsner bezeichnen. Dank seiner außergewöhnlichen Technik offenbart sich der Bezug seiner Werke zu berühmten Bildern der Kunstgeschichte bisweilen nur noch durch den Titel. In dieser Manier adaptiert der in Berlin lebende Künstler auch sechs Gemälde aus der museumseigenen Sammlung Ludwig Roselius, die Elsner eigens für die Ausstellung in den Museen Böttcherstraße angefertigt hat. Darunter befinden sich auch die Bildnisse von Martin Luther und Katharina von Bora, die Lucas Cranach d. Ä. 1529 gemalt hat. Im aktuellen Reformationsjahr scheinen die Porträts des berühmten Ehepaars allgegenwärtig und aufgeladen mit Geschichten und Bedeutungen. In den Adaptionen von Slawomir Elsner verlieren diese beiden sowie weitere bekannte Kunstwerke ihren kontextuellen Ballast und präsentierten sich befreit, einzig und allein als Bilder.

Nicht nur historische Gemälde erhalten bei Slawomir Elsner eine neue Bedeutungsebene. Nach Vorlage eigener Fotos, die er im Frühjahr 2001 aus der Bar des World Trade Centers gemacht hat, fertigte er die Serie Windows on the World an. Nur auf zwei Zeichnungen der insgesamt elf dazugehörigen Werke erkennt der Unwissende, dass es sich um Ausblicke aus dem kurz danach zerstörten Gebäude handelt: „Mir war es persönlich wichtig, diese Serie zu machen. Denn durch die eindringlichen Bilder vom Terroranschlag in den Medien, bekamen auch meine privaten Fotografien eine neue Bedeutungsebene.“

Slawomir Elsner wählt Buntstifte als Medium, da er der Überzeugung ist, Kunst müsse niedrigschwellig sein: „Je einfacher es ist, Kunst zu machen, desto freier kann der Kopf sein.“ Daher ist es nicht verwunderlich, dass er sich neben den Buntstiftzeichnungen auch der Aquarellmalerei widmet. Entgegen dem Vorurteil, Wasserfarben seien vor allem zeichnerischen Vorstudien oder Hobbykünstlern vorbehalten, nutzt er die Leichtigkeit des Materials für außergewöhnliche Großformate. Bis zu einhundert monochrome Schichten trägt der Künstler bei seinen Aquarellen auf. Das Einzige, das er dabei steuert, ist der zeitliche Abstand zwischen den Schichten und das Verhältnis zwischen Wasser und Farbe: „Der Rest passiert von ganz allein. Die Strukturen entstehen nicht, weil ich sie male, sondern weil die Farben und das Papier eine Verbindung miteinander eingehen.“

Die rund 30 Kunstwerke von Slawomir Elsner werden sowohl im Paula Modersohn-Becker Museum als auch im Ludwig Roselius Museum ausgestellt. Eine Besonderheit der Präsentation wird die Kopie des sogenannten Cranach-Raums im Ludwig Roselius Museum sein, die es ermöglicht, Elsners Adaptionen in nahezu identischer Anordnung, im selben Haus mit den Originalen, aber an anderer Stelle zu erfahren.

Erfahren Sie mehr über die Buntstiftzeichnungen Alter Meister von Slawomir Elsner in diesem Video.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Cranach, Elsner, Sommergast

Sammler der ersten Stunde

16. Juni 2017 by Museen Böttcherstraße

August von der Heydt entdeckt Paula Modersohn-Becker

Der Bankier August von der Heydt zählte zu den bedeutendsten Sammlern zu Beginn des 20. Jahrhunderts und interessierte sich vor allem für Kunst abseits der akademischen Traditionen. Ab 1909, nur zwei Jahre nach dem frühen Tod Paula Modersohn-Beckers, erwarb er knapp 30 Werke der Künstlerin und bewies dabei ein gutes Auge. Die heute noch vorhandenen 17 Gemälde Paula Modersohn-Beckers im Von der Heydt-Museum in Wuppertal zählen zu den Hauptarbeiten ihres Spätwerks. Zum ersten Mal wird diese frühe Sammlung nun vom 25. Mai bis zum 10. September 2017 gemeinsam mit Teilen der hochkarätigen Sammlung des Bremer Kaffeekaufmanns Ludwig Roselius präsentiert. Anhand der rund 35 ausgestellten Hauptwerke wird der Beginn der Rezeptionsgeschichte von Paula Modersohn-Beckers Kunst erzählt, in der diese beiden Sammler der ersten Stunde eine entscheidende Rolle gespielt haben.
1906 begegnete Paula Modersohn-Becker bei ihrem vierten und letzten Paris-Aufenthalt dem Bildhauer Bernhard Hoetger, der vom ersten Augenblick an von ihr überzeugt war und sie über ihren Tod hinaus förderte. 1909 machte er August von der Heydt auf die Worpsweder Künstlerin aufmerksam. Der Bankier kaufte insgesamt 28 Bilder, von denen sich heute noch 17 Gemälde im Wuppertaler Von der Heydt-Museum befinden. Einige Jahre später sammelte auch der Bremer Kaffeekaufmann Ludwig Roselius Werke von Paula Modersohn-Becker. Doch es blieb nicht nur beim Kauf von Kunstwerken: 1927 eröffnete er das weltweit erste Museum für eine Malerin – entworfen von Bernhard Hoetger. Das heutige Paula Modersohn-Becker Museum in Bremen stellt nun erstmals diese beiden frühen Sammlungen von Paula Modersohn-Beckers Kunst gemeinsam aus. 35 Hauptwerke der Künstlerin – insbesondere aus ihrem Spätwerk – verdeutlichen ihre zukunftsweisende Modernität und ihren hohen Stellenwert in der Kunstgeschichte.
Ein Blick in beide Sammlungsgeschichten zeigt dabei auch, welche herausragenden Werke durch Kriegsverluste für immer verloren sind. Sieben dieser zerstörten Gemälde werden erstmals als Reproduktionen den erhaltenen Originalen zur Seite gestellt. Motivische und formale Bezüge, die bislang nur in Katalogen nachvollziehbar waren, werden so im direkten Gegenüber veranschaulicht.

Hier geht es zur Homepage der Museen Böttcherstraße.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Paula Modersohn-Becker, Sammler der ersten Stunde, von der Heydt

Dejima. Konzepte von Ein- und Ausschluss

30. Mai 2017 by GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst

In Zeiten, die sich zwischen weltbürgerlicher Utopie und wieder aufkeimenden nationalistischen Ideologien verorten und in denen Ausschluss und Abschottung zunehmend zu positiv besetzten Schlagworten innerhalb populistischer Rhetoriken werden, untersucht die internationale Gruppenausstellung Dejima. Konzepte von Ein- und Ausschluss derartige Mechanismen. Sie versammelt Arbeiten einer jüngeren Künstler/innengeneration, die sich mit mentalen und territorialen Grenzziehungen befassen und für einen gesellschaftlichen Umgang plädieren, der nicht von Angst vor dem Fremden bestimmt wird, sondern ein Verständnis füreinander und die Dinge einschließt, die uns (noch) unbekannt sein mögen.

Die Präsentation wird von einem ausführlichen Rahmenprogramm begleitet, das zum einen die künstlerischen Positionen in Filmabenden, Führungen, Künstler/innengesprächen, Konzerten, Koch- oder Kinderworkshops vertieft, als auch die angerissenen Themen in Vorträgen und Projekten mit Geflüchteten fortführt.

Kategorie: Ausstellung, Bremen Stadt Stichworte: Abgrenzung, Abschottung, Brücken, Exklusion, Gemeinschaft, Grenzen, Grenzziehung, Inklusion, Insel, Isolation, Kosmopolit, Verständnis, Weltoffenheit, Zusammenleben

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