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TAKLA FÖRDERPREIS 2025 FÜR JUNGE SYRISCHE KUNST

18. Mai 2026 by Haus der syrischen Kunst

Ausstellung der nominierten Künstlerinnen und Künstler im HAUS DER SYRISCHEN KUNST in Bremen:

Emel Aflak; Judy Machnok; Julnar Shahhoud; Kareem Al Khateeb, Magd Sousou, Ola Abd Alkader, Rida Alahmar, Riham Alhaik, Sara Kanaa Al-Halabi, Tariq Safieh, Youmna Al Salakh

Der zum dritten Mal von der Takla Stiftung ausgeschriebene Förderpreis für junge syrische Kunst stand 2025 unter dem Motto Zuversicht & Sensibilität. Der Fokus lag auf dem Medium Papier mit seinen spezifischen Besonderheiten, seiner Fragilität und seiner großartigen Vielseitigkeit. In der Ausstellung werden ausgewählte Werke der nominierten Künstlerinnen und Künstler gezeigt. Ihre Aufgabe war es 2025, Antworten auf die Frage zu formulieren: „Welche Möglichkeiten künstlerischen Gestaltens eröffnen sich mit dem Material und Medium Papier?“

Die Bekanntgabe der Preisträger sowie die Preisverleihung fand am 24. April 2026 um 18 Uhr im Haus der syrischen Kunst in Bremen statt.

Die Jury setzte sich in diesem Jahr aus drei Juroren zusammen, ihr gehörten an: Angela Lammert (Kunsthistorikerin, Akademie der Künste, Berlin, PD an der HU Berlin), Lara Faroqhi (Künstlerin Zeichnung/Film), Berlin) und Frizzi Krella, Direktorin des Hauses der syrischen Kunst.

Einstimmig erkannte die Jury der Künstlerin Judy Machnok den ersten Preis für ihr Buch nach Nizar Kabbanis Gedicht Travellers/Reisende zu, der mit 3000 Euro dotiert ist. Der zweite Preis ging an Kareem Al-Khateeb für seine Serie: The visible / the invisible. Den dritten Preis erhielt Julnar Shahhoud mit der Zeichnungsserie A Symphony from a Restless Mountain (Eine Symphonie aus einem unruhigen Berg), jeweils dotiert mit 1000 Euro.

Judy Machnok erhielt den ersten Preis für ihr Buch Travellers nach Nizar Kabbani’s gleichnamigen Gedicht Travellers. Die Jury befand, dass ihre Arbeit künstlerisch herausstach und lobte das kontinuierliche Einhalten der Vorgabe des Mottos. Machnok verwendete selbst hergestellte handgeschöpfte Papiere, bei denen sie das Ausdruckspotenzial des Materials Papier sensibel erforscht. Dabei kombiniert sie Pigmente, Texturen und alternative Medien, um Werke zu schaffen, die ihre kulturellen Wurzeln und persönlichen Erfahrungen widerspiegeln. In ihrer künstlerischen Setzung und in den technischen Fähigkeiten erzielt sie eine hohe ästhetische Qualität, die sich aus allen Bewerbern heraushob.Für ihr Künstlerbuch Travellers, (Auflage 1/3), wählte die Künstlerin sieben analoge historische Fotografien aus ihrer Geburtsstadt Hama in Syrien aus, die zwischen 1903 und 1982 aufgenommen wurden. Sie verweisen auf die wechselhafte Geschichte der Stadt, die von schweren Zerstörungen und Massakern heimgesucht wurde und symbolisch für das Land Syrien gelesen werden können. Mit ihrem kleinen Büchlein schafft die Künstlerin ein Denkmal zur Mahnung an Menschlichkeit, damit verbinden sich auch Zuversicht und Sensibilität im Hoffen auf eine menschenwürdigere Zukunft.

Der Maler und Zeichner Kareem Al-Khateeb bekam von der Jury den 2. Platz für zwei sehr originelle Zeichnungen der Serie The visible / the invisible zuerkannt. Aus einem selbst gebauten Zeichensystem mit Koordinaten heraus operiert er auf dem Papier über Linien und Klebestreifen in den Raum hinein. Es geht ihm um das Sichtbarmachen von symbolischen Zeichen, die er aus dem Zustand des Unterbewussten in den Zustand des Sichtbaren/ Wahrnehmbaren überträgt. Dabei bezieht er sich sowohl auf eigene Erfahrungen als auch auf wissenschaftliche psychologische Referenzen.

Julnar Shahhoud erhielt den 3. Preis für die Zeichnungsserie A Symphony from a Restless Mountain (Eine Symphonie aus einem unruhigen Berg). Darin schöpft die Künstlerin aus ihren Erinnerungen an ihre Heimat, die sich im Laufe der Zeit verändern, langsam verwittern und sich neu formieren. Die Natur wird hier zum lebendigen Archiv und zur Quelle der Inspiration für farbige abstrakte Erinnerungslandschaften. Ihre Bewegungen und subtilen Veränderungen zeigen Muster auf, die an das menschliche Leben erinnern:  Spannungen zwischen Fürsorge und Gewalt, Ausdauer und Zerbrechlichkeit, Ruhe und auch der ihr innewohnenden Bedrohung.

Der Förderpreis für junge Kunst aus Syrien wurde 2021 zum ersten Mal von der Takla Stiftung ausgeschrieben. Trotz der anhaltend schwierigen Situation der Künstlerinnen und Künstlern syrischer Herkunft soll er der heranwachsenden Generation eine Unterstützung zur freien Entfaltung der Künste zuteilwerden lassen. Zudem soll er ihnen eine Sichtbarkeit über die Grenzen des eigenen Landes hinaus ermöglichen.

Die im Rahmen des Takla-Förderpreises ausgewählten Positionen junger Kunst aus Syrien verdeutlichen, dass Kunst eine internationale Sprache ist. Sie eröffnet ungeahnte Möglichkeiten, um Emotionen, Traditionen und Visionen Gestalt zu geben und Unaussprechliches zu formulieren.

Judy Machnok, „Reisende“, 2025, Künstlerbuch, 15 x 10 cm

 

Kategorie: Ausstellung

Galerie K‘

4. Mai 2026 by Galerie K'

Thomas Hartmann: Die zweite Republik der Bücher

Eröffnung 15.5. | 19:00

Aus: Alexander Kluge
Die Republik der Bücher

Zu Bildern von Thomas Hartmann (…)

Die (…) Bilder (von) Thomas Hartmann (…) handeln von Büchern und Archiven. Ein „Zoo der Schriftlichkeit“. Eine Hymne auf die Überlieferung von Narrationen, Berichten und Texten: eben das, was Bücher, Zettelkästen und Gedankenspeicher vermögen. (…) Menschen treten zu den Büchern hinzu (der Mensch (ist nun) weit vorn, (…) (zuvor) war (er) noch hinter dem Stapel von Büchern, die er schleppt, verborgen). Unmittelbar nach dem Bild (…) folgen zunächst Bilder einer rebellischen Anarchie. (…) (D)ann erstmals ein Fenster. Eine Lampe, ein Stuhl, auf dem ein Autor oder Leser saß und ein wildes Durcheinander von Schriften – und zugleich ein Blick aus der Bücherwelt nach draußen. (…)(D)ann ein arbeitender Mensch am Tisch. Wellen von „Inhalt“, offenbar nicht nur aus Büchern um ihn herum.

Eine gewaltige Kathedrale von Büchern (…). Mit einer in der unpoetischen, realen Welt schwer vorstellbaren Leiter. Die Leiter – eine entfernte Verwandte der Jakobsleiter – führt nur zur Hälfte der Regalbauten. Irgendwann wird ein Mensch, der sie besteigt, mit der „Suche nach dem verlorenen Buchstaben“ beginnen. Es scheint mir nicht unmöglich, dass irgendeines dieser gotisch in die Höhe weisenden Bücherregale ein Stück der „Dunklen Seite des Alpha“ berichtet. Die Farben und die Schichtung der Bücher – aber auch ein „verlassenes Lager an Regalen und Kästen (…) bewirken bei mir, dass die Absicht wechselt. DIE FRAGE VERSCHIEBT SICH: Die Hoffnung, die sich auf die Dunkle Seite des Alpha richtet, wo der Gottesname notiert sein mag, wo aber auch ein Brunnen oder Abgrund wartet, möchte ich nicht dadurch verlieren, dass ich das Notat tatsächlich finde. „Ich möchte, dass mich mein Gott nicht enttäuscht“. Lieber will ich ihn im Verborgenen wissen und meine Hoffnung behalten.

Solche Hoffnung schmückt die Fluchtlinie der farbkräftigen Bände mit Schleifen (…). Überhaupt sind die Farben, die Unschärfen, die malerischen Mittel den Büchern überlegen, wie sie tatsächlich in den Bibliotheken und in den Arsenalen gespeicherten werden. Hartmanns Buch ist eine Feier für Bücher, die noch gar nicht geschrieben wurden. Auch enthält es ein Lamento: den Trauergesang über den Brand der Bibliothek von Alexandria. Dramen von Sophokles gingen dort im Feuersturm auf Ewig verloren. Wir müssen uns aufmachen, sie aus den wenigen Zitaten, die in fremden Werken auf diese Dramen hinweisen, zu rekonstruieren. Wir müssen sie neu schreiben. Ich verzeihe den Brandstiftern nicht, dass sie diese schöne Bibliothek, die das Wissen der Antike enthielt, anzündeten. Den Tod der Frauen, die als Hexen verbrannt wurden, verzeihe ich deren Richtern nicht.

Es gilt: „APOKATASTASIS PANTON“ – die Auferstehung aller vernichteten Kreatur. Davon handeln Bücher. Bücher sind nicht harmlos. In ihnen steckt der Geistersturm, der Wind, der die Geschichte durchweht.

(…)

Immer erneut Perspektiven. Die Welt der Bücher als Hochbau und zugleich als flach hingestreckter Turm von Babylon. Auf (…) (einem der Bilder) sehe ich Texte auf dem begehbaren Boden zwischen den Büchern. „Licht und Schatten“ / „Das wahre Leben“ / „Landschaft wie Gewalt“ / „Ein Anfang, kein Ende“. An der Decke des büchergefüllten Raumes in Paradeaufstellung, mit lesbaren Titeln, die keinen Gehorsam versprechen, eine weitere der gewaltigen Horizontlinien: Bücher weisen auf eine unsichtbare Zentralperspektive hin, einen Punkt, eine Lücke in der Realität. Hätte man mehr Erfahrung, wohin diese Lücke führt (so wie während der Luftangriffe 1944 ein Mauerdurchbruch über die Nachbarkeller aus der brennenden Stadt herausführte) – ja, dann wüsste man etwas von Heterotopie und Utopie. Davon handeln Bücher. Groß und poetisch gemalt z. B. auf den Seiten 106 und 107. Bewegend für mich: ein Mensch mit Regenschirm vor Bücherwand. Ich nehme an: er weiß, wie Nässe auf der Haut sich anfühlt. Er steht vor dem Wald von Büchern wie der von Caspar David Friedrich gemalten Chasseur, der ratlos vor einem russischen Wald steht.

Je mehr der Betrachter zu den Anfangsbildern dieser Bildersammlung gelangt, desto mehr zeigen sich die Bücher in ihrem Eigenleben: „Bücher sind sich selbst genug“. Sie vereinsamen nicht, wenn sie keine Leser haben.

Bücher sind kein technisches Instrument der Kommunikation. Sie sind Lebewesen. Alle die, die Bücher (als Berichterstatter, Sammler, Erzähler oder Drucker) herstellten, haben ihnen mit ihrer Lebendigkeit Leben eingehaucht. Nachts, das weiß ich genau, reden die Bücher miteinander In den großen Magazinen der Bibliotheken tauschen sie sich untereinander aus. Es ist ein Gemurmel zu hören. Der Astronom Kepler nahm an, dass das Gebrumm der Bücher untereinander ähnlich klingt, wie der Ton des Planeten Uranus. Kepler hat in seinem Buch Harmonices Mundi solche Planetentöne in Noten aufgeschrieben. Der Alchemist Doktor Robert Fludd, ein Zeitgenosse Shakespeares, Liebling Anselm Kiefers, hat eine besondere Notenschrift für die kosmische Musik in dem Kapitel Musica Mondana niedergelegt, das sich in seiner Utriusque Cosmi Historia findet. Ich erwähne die Noten und die Musik, weil mich die Bilder(…) an Musik erinnern. Sie zeigen nicht bloß Bücher.

(…)

Kategorie: Ausstellung, Galerien

Felder

8. April 2026 by Overbeck-Museum

Felder zählen auf den ersten Blick nicht gerade zu den malerischen Highlights in der Natur: rechteckige, eintönige Flächen bis zum Horizont. Landwirtschaft statt Landschaft. Monokultur bietet eben keine Vielfalt. Oder doch?

Immer wieder, in wechselndem Licht und wechselnden Jahreszeiten, malten Fritz und Hermine Overbeck die Felder rings um Worpswede und Bremen: weite, leere, vom Menschen geprägte Landschaften unter einem hohen Himmel. In der Zusammenschau zeigt sich: Das scheinbar beiläufige und unspektakuläre Motiv offenbart einen grenzenlosen Variantenreichtum.

Kategorie: Ausstellung

Hella Gerlach: Spektrum

11. März 2026 by GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst

Die Ausstellung Spektrum von Hella Gerlach ist die vierte Ausstellung in der Reihe for fear of continuity problems, die sich in einem Teilbereich der GAK sowie den Posterrahmen im Außenraum mit Erinnerung und Gedächtnis auseinandersetzt.

In ihren Arbeiten beschäftigt sich Hella Gerlach (*1977, lebt in Berlin) mit Kommunikation und Beziehungen als Zusammenspiel von Körpern und Technik. Im Zentrum steht dabei oft die Berührung. Was berührt, hinterlässt eine Spur, löst eine Reaktion aus und bildet einen Datensatz, der sich in Technologien und Körper einschreibt. Das Spektrum, in dem diese Berührungen stattfinden können, ist groß. Mittels Sensoren und deren Erweiterungen können körperliche Berührungen große Distanzen ebenso überbrücken wie unterschiedliche Formen von Wahrnehmung zwischen Körpern.

Große und kleinere Wollobjekte, die Gerlach modelliert, gewaschen und weiter in Form gezogen hat, hängen an Gummiseilen im Raum. Sie sind teils mit Technik ausgestattet, was ihre Möglichkeiten der Reaktion auf Berührungen um Zitterbewegungen und Schwingungen erweitert. Die Kommunikation zwischen den Objekten selbst sowie zwischen ihnen und Menschen verläuft non-verbal und schreibt sich als Erinnerung ein. Inside-out heißt diese Serie taktiler Objekte, deren Formen an von innen nach außen gedrehte Körper erinnern.

Diese Bewegung zwischen Innen und Außen greift Hella Gerlach auch in einer Soundarbeit sowie im Außenraum auf. Hier bringt sie die eigentlich innenliegenden Seiten ihrer aktuellen Publikation Kollagen auf die Wand. Mittels Händen und Ohren, vorhandenen und neuen Buchseiten entfaltet sich auf der Gebäudehülle eine Text-Bild-Sammlung zu unterschiedlichen Formen und Gesten der Berührung. Jede Berührung ist eine Verkettung sensorischer Wahrnehmungen. Schwingungen werden übertragen und umgewandelt, weitergegeben und durch unzählige Materialien geleitet, gebündelt, gespeichert und wieder weitergegeben. Gerlachs Arbeiten verhandeln dabei durchaus auch Spannungen zwischen Körper und Technologie, zwischen Möglichkeit und Verletzlichkeit, Erweiterung und Verlust.

Kategorie: Ausstellung

9. März 2026 by Haus der syrischen Kunst

Im Bestand | Werke aus der Sammlung der Takla Stiftung

Mit ihrer aktuellen Ausstellung Im Bestand gibt die Bremer Takla Stiftung einen Einblick in ihre kontinuierlich wachsende Sammlung, die Werke zeitgenössischer syrischer Künstler aus Syrien und dem europäischen Exil umfasst. Neben Neuerwerbungen von Ahmad Al Soufi und George Baylouni sind Werke von Adonis, Manhal Issa, Abdulla Murad, Alia Al Nahwi, Ali Nzeha, Talal Moualla, Boutros Al Maari, Bassem Dadou zu sehen.

Die ausgestellten Arbeiten öffnen unterschiedliche Fenster auf die syrische Kunst zwischen der fernen Vergangenheit und der Gegenwart, dem Nahen Osten und dem Westen, zwischen Figuration und Abstraktion.

Das HAUS DER SYRISCHEN KUNST – in der Böttcherstraße im Herzen Bremens – versteht sich als ein Ort der Begegnung und des Austauschs zwischen Orient und Okzident.

Von der TAKLA Stiftung durch den Bremer Unternehmer Chawkat Takla und seine Frau Gudrun Takla ins Leben gerufen, eröffnete es am 1. September 2022 unter der Direktorin des HAUSES DER SYRISCHEN KUNST, der Berliner Kunsthistorikerin Frizzi Krella.

Es möchte den interkulturellen Dialog mit syrischen Künstlern und Persönlichkeiten des öffentlich geistigen Lebens fördern und ergänzt damit das reiche Kunst- und Kulturangebot der Hansestadt.

Besuchen Sie uns zu unseren Öffnungszeiten und freuen Sie sich auf die kommende Ausstellung zur Verleihung des Takla Förderpreises für junge Kunst aus Syrien am 24. April 2026.

Ausstellung:

Im Bestand | Werke aus der Sammlung der Takla Stiftung

  1. Februar — 18. April 2026

GEÖFFNET
Mi, FR 14 bis 17 Uhr
SA 12 bis 17 Uhr

https://www.museeninbremen.de/11178-2/

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Sammlungspräsentation, Syrische Kunst, Zeitgenössische Kunst

49. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst 2025

5. März 2026 by Städtische Galerie Bremen

Franca Brockmann | Isidora Bruna | Mona Charaf Eddine | Marei Dierßen | Armando Duçellari | eghbal joudi | Mohar Kalra | Harumi Miyato | Candan Öztürk | Martin Reichmann | Leon Sahiti

Der 49. Bremer Förderpreis für Bildende Kunst geht an den Künstler Armando Duçellari. Der Preis, der bereits an später überregional bekannt gewordene Kunstschaffende wie Norbert Schwontkowski (1985), Christian Haake (2007) und Elianna Renner (2009) verliehen wurde, zählt zu den ältesten und bestdotierten Nachwuchsförderpreisen und wird seit 1977 vergeben. Armando Duçellari erhält die mit 6000 Euro dotierte und vom Senator für Kultur verliehene Auszeichnung für sein Werk „Overlapping Remnants“.

Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz: „Es hat sich erneut gezeigt, dass der Bremer Förderpreis inzwischen ein sehr hohes Renommee genießt und sich somit auch auf einem entsprechenden Niveau bewegt. Dies unterstreicht die hervorragende Arbeit von Armando Ducellari, dem ich herzlich zur Auszeichnung gratuliere. Gewonnen hat damit eine ganz außergewöhnliche Videoarbeit mit einer klaren politischen Aussage gegen Diktatur und für Demokratie.“

Auch die Hauptjury hebt ausdrücklich die hohe künstlerische Qualität aller in diesem Jahr ausgewählten Positionen hervor. Dies zeigt sich besonders in der Vielfalt, Internationalität und Diversität der künstlerischen Positionen, die in der Ausstellung vertreten sind.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Bildende Kunst, Gegenwartskunst, Museen, Zeitgenössische Kunst

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