Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

Wild! Kinder – Träume – Tiere – Kunst

18. August 2023 by Kunsthalle Bremen

Asta Gröting, Videostill aus Wolf and Dog, 2021

Wildheit schlummert in uns allen. Als Neugeborene bringen wir sie ungebändigt zum Ausdruck. Mit jeder erlernten sozialen Fertigkeit allerdings wird das Wilde in uns Stück für Stück überdeckt. Trotzdem begleitet uns Wildheit ein Leben lang – im sozialen Miteinander, in unserem tiefsten Inneren, in der Natur, die uns umgibt, und natürlich in der bildenden Kunst.

Diese vier Aspekte spiegelt die Ausstellung „Wild!“ in historischen wie zeitgenössischen Werken von Albrecht Dürer, Paula Modersohn-Becker, Berthe Morisot, Diana Thater, Raymond Pettibon, Asta Gröting und vielen mehr. In einer spektakulären wie kind- und familiengerechten Inszenierung decken die über 120 Gemälde, Plastiken, Fotografien, Graphiken und Videoinstallationen vielfältige Bezüge zwischen wilder Kunst und aktuellen Lebensrealitäten von kleinen, großen und ehemaligen Kindern auf. Daneben regen unterschiedliche Mitmachangebote, Suchspiele, Tastobjekte und Erlebnisräume sowie ein Offenes Atelier im Ausstellungsbereich, Familientage und zahlreiche Workshop-Angebote eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Themen der Ausstellung „Wild!“ an.

An der Auswahl der Exponate, der Gestaltung der Ausstellung wie auch an der Vermittlung wirken Kindergruppen und das Jugendkuratorium New Perceptions mit.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Erlebnisräume, Familienausstellung, Kinder, Kunst, Kunsthalle, mitmachen

Neither here nor there

24. Juli 2023 by Galerie Mitte im Kubo

 

Kuratiert von Ul Seo im Rahmen von Young artists curating

18 August bis 15 Oktober 2023

 

Eröffnung: 18 August 2023 um19 Uhr

Finissage: 15 Oktober 2023 um 15 Uhr

 

Teilnehmende Künstler:innen:

Patrick Peljhan, Sabine Peter und Keita Morita

 

Die Ausstellung „Neither here nor there“ thematisiert auf vielschichtige Weise die Identitätsfrage. Künstler:innen reflektieren ihre Beziehung zur Gesellschaft und hinterfragen, wie Identität in der Welt konstruiert und anerkannt wird. Angesichts einer Identitätskrise dient die Kunst hier als Werkzeug zur Darstellung dieser Komplexität und des Wandels. Im Kern geht es um die zentrale Frage: „Wer bin ich?“ in einer Gesellschaft, die mit der Vielfalt persönlicher Identitäten konfrontiert ist.

 

Öffnungszeiten: Do/Fr/Sa/So 15-18 Uhr und nach Vereinbarung

Kategorie: Ausstellung

Hannah Villiger. Ich bin die Skulptur

15. Mai 2023 by Weserburg

Die Schweizer Künstlerin Hannah Villiger (1951-1997) ist eine Bildhauerin, die sich über das Medium der Fotografie äußert. Ihre fotografisch umgesetzten Arbeiten bezeichnete sie als „skulptural“.

Mit ihrer Arbeit hat hat Hannah Viiliger in den 1980er/1990er Jahren dazu beigetragen, das Medium Fotografie endgültig aus dem Bereich des Angewandten und Dokumentarischen zu befreien und als etwas eigenständig Neues im Kunstkontext zu etablieren. Nicht anders als etwa ein Thomas Ruff oder Andreas Gurski, deren Ansatz sich ebenfalls aus einer Wechselwirkung mit traditionellen künstlerischen Medien speist, nahm auch die Bildhauerin Hannah Villiger eine Neubestimmung der Fotografie vor.

Die Weserburg Museum für moderne Kunst bietet mit der Ausstellung Hannah Villiger. Ich bin die Skulptur die Möglichkeit einer (Wieder-)Entdeckung und zeigt das Schaffen der mit 46 Jahren viel zu früh verstorbenen Künstlerin umfassend.

Kategorie: Ausstellung

40 Jahre laif. 40 Positionen dokumentarischer Fotografie

4. Mai 2023 by Galerie Mitte im Kubo

 

Zum 40-jährigen Bestehen der Kölner Fotoagentur laif zeigt die Ausstellung 40 Positionen dokumentarischer und journalistischer Fotografie von 1981 bis 2021.

 

Eröffnung: Freitag, 2. Juni 2023 um 19 Uhr

Finissage und Gespräch: Samstag, 29. Juli um 15 Uhr 

 

 

Die Publikation ist in der Ausstellung sowie auf www.laif-shop.de erhältlich

Mehr zur laif Fotoagentur auf: www.laif.de

Kategorie: Ausstellung

Kunst Vereint! Die frühen Jahre der Sammlung

24. April 2023 by Kunsthalle Bremen

Historische Außenansicht der Kunsthalle um 1850

Es war ein Crowdfunding-Projekt des frühen 19. Jahrhunderts: 34 Bürger schlossen sich am 14. November 1823 zusammen und gründeten den Kunstverein in Bremen. In einer Stadt ohne öffentliche Kunstsammlung war der Kunstverein ein Produkt des bürgerlichen Engagements. Binnen einer Generation verankerte sich der kleine Verein durch sein Sammeln, seine Ausstellungen und Verlosungen fest in der Stadtgesellschaft. Die Ausstellung „Kunst Vereint! Die frühen Jahre der Sammlung“ blickt auf die Zeit von der Gründung des Vereins 1823 bis zum Bau der Kunsthalle 1849, deren privater Träger er bis heute ist: Mit rund 70 Exponaten veranschaulicht sie die Entwicklung von der Idee bis zur Institution und gibt Einblick in den bürgerlichen Geschmack des frühen 19. Jahrhunderts wie über die Kontinuitäten und Brüche in 200 Jahren Kunstverein in Bremen.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Crowdfunding, Gemälde, Geschichte, Grafik, Jubiläum, Kunst, Kunstverein, Skulptur

Halbschattenkabinett mit Anna Haifisch, Christian Orendt, Tanja Ritterbex, Sebastian Tröger, Steve Viezens, Marie Vermont

22. April 2023 by Galerie Kramer

Als „Halbschattenkabinett“ stellen sich hier 6 Künstler*innen auf, die in der Galerie Kramer Arbeiten auf Papier zeigen. Eingeladen von den Künstlern Christian Orendt und Sebastian Tröger bringen sie das innovative und anregende Potenzial ihrer künstlerischen Arbeiten selbstbewusst ein in die Diskurse über Zustand der Gesellschaft und die Zukunft der Erde. In Zeichnungen, Drucken und Aquarellen zeigen sie einen kritischen, humorvollen und manchmal melancholischen Blick auf die Welt.

Anna Haifisch

Anna Haifisch ist eine Zeichnerin und Illustratorin aus Leipzig, die comic-ähnliche Alltagshelden zu Wort kommen lässt. Durch pointiert gesetzten Text ergibt sich der Inhalt einer „Geschichte“.  Ihre Tier- und Menschen-Figuren sind meistens dünn von Statur und mit einfachen Umrisslinien gezeichnet. Wie ein Hauch im Wind kommentieren sie melancholisch ihr Verzweifeln an der Welt und ihren alltäglichen Widrigkeiten. Ihre Reflexionen, Hoffnungen und Wünsche sind manchmal erstaunlich lapidar und doch tiefgründig.

Christian Orendt

Der in Berlin lebende Zeichner und Installationskünstler Christian Orendt befasst sich in feinen Zeichnungen und ironischen, winzig klein geschrieben Texten mit dem Denken des Menschen und seiner daraus resultierenden grundlosen Überheblichkeit.  Er kombiniert oft gehörte Formulierungen und umgangssprachliche Redewendungen mit absurden Bildern, ein schlichtes Denken mit einem hohen, teilweise hochtrabenden Ton. Die überraschenden Bildpointen, die so entstehen, holen die Absurdität mancher alltäglichen Situationen und Denkweisen ins Bewusstsein.

Tanja Ritterbex

Die niederländische Malerin und Performerin Tanja Ritterbex dekonstruiert in ihren Bildern und Performances vielfach die Erwartungen und Vorstellungen, die mit der Rolle der Frau verbunden sind. In spontan wirkenden, opulenten Tableaus mit pastosem Farbauftrag feiert sie ein anderes Frauenbild. Sie macht den Spagat zwischen den unterschiedlichen Rollenerwartungen an Frauen deutlich. In der Ausstellung zeigt sie 50 Arbeiten aus einer Reihe von projektierten 365 farbigen Zeichnungen von Müttern und ihren Kindern. Durch die Wahl ihrer künstlerischen Mittel und die verwendeten Stilrichtungen lässt sie sehr fein die unterschiedlichen Persönlichkeiten und Beziehungen hervortreten.

Sebastian Tröger

Der Künstler aus Nürnberg hat stets das große Ganze im Blick. „Am Hebel der Welt“ war der Titel seiner vergangenen Ausstellung im neuen Museum Nürnberg. Sein kritischer Blick auf die Gegenwart findet immer vor dem Hintergrund einer ironischen Auseinandersetzung mit der Rolle von Kunst in der Gegenwart und der Kulturgeschichte statt. In seinen spontan wirkenden Malereien und Zeichnungen tauchen kunsthistorische Bezüge humorvoll in den Titeln auf.

Steve Viezens

Der Maler, der in Leipzig studiert hat, beherrscht die moderne und die altmeisterliche Form. In Malerei und Drucken kombiniert er alte und neue Realitäten zu spannungsvollen Kompositionen. Dabei lässt er Leerstellen oder übermalt mit modernen Attributen, wo es für die altmeisterlichen Kunst gerade wesentlich war. In der Ausstellung zeigt er u.a. feingearbeitete Linolschnitte, auf denen eine historische Landschaft durch große Farbkleckse gestört wird. Die Störungen haben Vorrang bei seinem künstlerischen Blick auf die Welt.

Marie Vermont

Aus Wien kommt die Künstlerin Marie Vermont dazu. Sie beschäftigt sich einer Reihe von farbigen Aquarellen mit dem etwas aus der Mode gekommenen Begriff der Allmende als Form von Gemeinschaftseigentum. Als heutige öffentliche Orten, die auch eine dort lebende Flora und Fauna einschließen, hat sie Brachflächen und verlassene Plätze ausgemacht. Die dienen jedoch nicht nur Tieren und Pflanzen als Lebensraum, sondern werden oft auch noch als Abfallhalde genutzt. Solche „Un-Orte“ porträtiert die Künstlerin auf ihren Aquarellen so vielgestaltig und in einer so harmonischen Farbigkeit, dass man eher an paradiesische Gärten denkt und nicht an ein Nebeneinander von Füchsen und Bauschutt, Igeln und alten Plastikplanen und Mückenlarven in alten Autoreifen.

 

 

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Bremen, Gegenwartskunst, Installation, Kunstausstellung, Linolschnitte, Siebdrucke, Zeichnungen, Zeitgenössische Kunst

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