Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

VEGA – Verein für erzählerische Geschichtsaufarbeitung

22. April 2023 by Kunsthalle Bremen

Sarah Morris Jardim Botanico Rio

Im Rahmen der Ausstellung „Kunst Vereint! Die frühen Jahre der Sammlung“ entsteht im Alten Studiensaal ein Projekt, das zwischen formaler Bürokratie und freiem Spiel changiert: Der Verein VEGA wird gegründet (Verein für erzählerische Geschichtsaufarbeitung). Die Gründer und bislang einzigen Mitglieder sind die Künstler Samuel Nyholm (*1973 Lund, Schweden) und Olav Westphalen (*1963, Hamburg).

VEGA betreibt eine freie, zeichnerische Aufarbeitung von Werken aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts. Zu sehen sind unter anderem Papierarbeiten von Francisco de Goya, Edvard Munch, Henri de Toulouse-Lautrec und Nan Goldin.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Collage, Grafik, Vereinsgründung, Zeichnung, Zeitgenössische Kunst

Tobias Heine und Lisa Wilkens – Willkommen in DIGITI

5. April 2023 by Galerie Mitte im Kubo

 

Tobias Heine und Lisa Wilkens

Willkommen in DIGITI

 

Präsentation am Montag, 24. April 2023 um 19 Uhr

Öffnungszeit am Dienstag, 25. April 2023 von 11 bis 17 Uhr

 

Lisa Wilkens (Berlin) und Tobias Heine (Leipzig) haben über 2 Jahre im künstlerischen Austausch zum Thema “Digitalität der Zeichnung” gearbeitet. Die daraus entstandene Mappen Edition „DIGITI“ mit transparenten Digitaldrucken, Risografien, Spiritusdrucken und originalen Zeichnungen und Gravuren stellen sie nun in der Galerie Mitte in Bremen vor.

 

Kategorie: Ausstellung

Die Zeichnerin Paula Modersohn-Becker

6. März 2023 by Museen Böttcherstraße

Mehr als 1400 Zeichnungen sind von Paula Modersohn-Becker erhalten. Ein Großteil dieses eindrucksvollen Bestands ist kaum bekannt – bis jetzt.

Nicht nur wegen ihrer großen Anzahl lohnt es, sich mit den Zeichnungen von Paula Modersohn-Becker zu beschäftigen. Auch inhaltlich bietet die Ausstellung im Paula Modersohn-Becker Museum neue Perspektiven und unbekannte Einblicke in die Gedankenwelt der Künstlerin. Das Zeichnen war entscheidend bei der Entwicklung ihrer einzigartigen, modernen Bildsprache.

120 Zeichnungen in der Präsentation „Die Zeichnerin Paula Modersohn-Becker“ decken die gesamte künstlerische Schaffenszeit der Künstlerin ab, beginnend bei den frühen Studien- und Aktzeichnungen aus den Akademien in London und Berlin, über experimentelle Skizzen des Pariser Stadtlebens hin zu konkreten Vorarbeiten zu Gemälden wie der „Liegenden Mutter mit Kind II“ (1906).

Leihgaben aus musealen und privaten Sammlungen sowie von der Paula-Modersohn-Becker-Stiftung füllen alle Räumlichkeiten des Museums. Einige von ihnen waren seit Jahrzehnten oder sogar noch nie öffentlich zu sehen – und kehren nach Ende dieser Ausstellung zurück in ihre Schubladen. Denn Papier ist empfindlich, zuviel Licht schadet den fragilen Kunstwerken.

Maßgeblich entscheidend bei diesem Projekt waren die Recherchen und Forschungen für das Werkverzeichnis der Zeichnungen, das nach jahrzehntelanger, akribischer Arbeit der Paula Modersohn-Becker Stiftung parallel zur Ausstellung erscheinen wird.

Paula Modersohn-Becker, Auf Stuhl sitzender weiblicher Akt, Worpswede 1898/99, Kohle, Große Kunstschau, Worpswede
Paula Modersohn-Becker, Kapuzenkind mit Hund, Worpswede 1902, Kohle auf blauem Papier, Paula-Modersohn-Becker-Stiftung, Bremen
Paula Modersohn-Becker, Alte Frau im Profil nach rechts, einen Stock haltend, Worpswede 1898/99, Kohle, Privatbesitz
Paula Modersohn-Becker, Männer, Frauen und Kinder zwischen Bäumen, 1905, Kohle, Privatbesitz

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Bremen, Bremen Ausstellung, Kunst, Kunstausstellung, Museen Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker Museum, Zeichnungen

Die Maler des Heiligen Herzens

6. März 2023 by Museen Böttcherstraße

Henri Rousseau, Vue de Bois de Boulogne, ca. 1895, Öl auf Leiwand, Sammlung Zander

André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis, Henri Rousseau und Louis Vivin sind vier Maler und eine Malerin, die keine künstlerische Ausbildung absolviert haben und sich dennoch in der Pariser Kunstszene im frühen 20. Jahrhundert durchsetzen konnten. Maßgeblich entscheidend für ihren Erfolg war der Kontakt zum deutschen Kunsthändler Wilhelm Uhde und dessen Ausstellung „Die Maler des Heiligen Herzens“ im Jahr 1928. Darin vereinte er die stilistisch und motivisch grundverschiedenen Kunstwerke der Autodidakten. Neben den individuellen Maltechniken, beispiellosen Bildsprachen und der Unberührtheit vom theorielastigen Kunstdiskurs, schätzte er an ihren Arbeiten eine besondere Nahbarkeit und Zugänglichkeit, die er bei akademisch geschulten Künstlerinnen und Künstlern oft vermisste.

Die Museen Böttcherstraße feiern ab 3. Dezember 2022 die Wiedervereinigung der „Maler des Heiligen Herzens“ in einer großen Sonderausstellung. Die Kunstwerke erfrischen noch heute die Sehgewohnheiten mit intensiven Farben, ungewöhnlichen Kompositionen und motivischen Neuinterpretationen. André Bauchant, Camille Bombois, Séraphine Louis und Louis Vivin sind der Beleg dafür, dass es noch weitere autodidaktische Künstlerinnen und Künstler in der Moderne neben Henri Rousseau gab, die es wert sind, aus der Vergessenheit geholt und wieder gesehen zu werden.

Eine Ausstellung der Museen Böttcherstraße in Zusammenarbeit mit dem Museum Frieder Burda in Baden-Baden. Die Ausstellung basiert auf der Sammlung Charlotte Zander (1930-2014), die Kunst jenseits des systematisierten Kunstkanons in großer Fülle und überaus souverän sammelte.

Das Projekt steht in einer Reihe von Präsentationen im Paula Modersohn-Becker Museum, die sich mit vernachlässigten künstlerischen Positionen jenseits des Kanons beschäftigen und neue Blicke auf die Moderne werf

Kategorie: Ausstellung

Veronika Dobers, Beyond The Horizon II

16. Februar 2023 by Galerie Kramer

Die Einzelausstellung mit Veronika Dobers zeigt zeitgenössische Hinterglasmalerei und Zeichnung. Veronika Dobers beschäftigt sich mit dem Denken an sich und den Bildern von der Welt, die es hervorruft. In Hinterglasmalereien, die zwischen Zeichnung und Malerei changieren, zeigt sie rätselhafte Kombinationen von reduziert gezeichneten Elementen, wie Tropfen, Strohbündel oder Umrisse menschlicher Figuren.

Ausgangspunkt vieler Bilder sind einfache Landschaftsformen wie Hügel oder Berge, die sie mit einzelnen schwarzen Linien andeutet. Sie verwandeln die einfarbig hellblau, hellgrün oder weiß gehaltenen Farbflächen in einen weiten Raum. Über den Landschaftselementen schweben einfarbige, oder gezeichnete übergroße Formen, die nicht eindeutig zuzuordnen sind. Es können Bündel sein, gekreuzte oder gebogene Äste oder haufenartige Gebilde. Es gibt pechschwarze, amorphe Formen, die wie leere Sprechblasen zusammenhanglos im Bild hängen oder goldene Formen und balkenförmige Gebilde, die mit gerade Linien verbunden sind.  Alle Objekte dominieren die Landschaft. Sie verdecken sie oder fügen ihr eine zusätzliche, schwer fassbare Realitätsebene zu. Eine Ebene, die sich der schnellen Interpretation entzieht. Für Veronika Dobers sind diese Formen Repräsentationen grundlegenden menschlichen Handelns, denn der Mensch „biegt, bündelt und häuft“ schreibt sie in einem Gedicht.

Zu den wesentlichen Dingen der menschlichen Existenz kommt in den Bildern von Veronika Dobers die Dimension des Denkens hinzu. Ein wiederkehrendes, kleines Motiv ist beispielsweise die Umrisszeichnung eines Mannes, der auf einem Stuhl vor einer Landschaft sitzt, oft mit einem aufgeschlagenen Buch auf dem Schoß. Die Haufen, Äste, Bündel oder Getreidegarben, die den Blick auf die Welt verdecken, werden zu Abstraktionen und Gedanken. Es stellt sich die Frage, inwieweit man die Welt gedanklich erfassen und festgefügte Bilder verändern kann. Beyond the Horizon, über den Horizont hinaus, ist ein Verweis auf die Begrenztheit unseres Bildes von der Welt.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Galerie Kramer, Gegenwartskunst, Hinterglasmalerei, Kunst und Denken, Kunstausstellung, Kunstgalerie, revers-painting, Veronika Dobers, Zeitgenössische Kunst, zeitgenössische Malerei

Von De Stijl bis Boekie Woekie. Künstlerpublikationen aus den Niederlanden

9. Februar 2023 by Weserburg

Die Ausstellung präsentiert erstmals die Geschichte der Künstlerpublikationen in den Niederlanden über einen Zeitraum von 100 Jahren. Von der De Stijl-Bewegung Anfang des 20. Jahrhunderts und der gleichnamigen Zeitschrift, herausgegeben von Theo van Doesburg, die sich der Erneuerung von Kunst, Architektur, Design, Typografie und Dichtung verschrieb, bis hin zum schon legendär zu nennenden Künstlerbuch-Laden Boekie Woekie in Amsterdam, den die Künstler*innen und Verleger*innen Jan Voss, Henriëtte van Egten und Rúna Thorkelsdóttir bis heute prägen.

Von De Stijl bis Boekie Woekie macht deutlich, dass das Künstlerbuch und Künstlerpublikationen im Allgemeinen ihre Entstehungsgeschichte in den 1940er und 1950er Jahren in den Niederlanden haben, und nicht, wie häufig dargestellt, in den USA. In den 1970er und 1980er Jahren wurde Amsterdam zum Zentrum für Künstler*innen, die mit Printmedien arbeiten. Entscheidende Entwicklungen für die Entstehung der neuen Kunstformen der Künstlerpublikationen haben insofern in den Niederlanden stattgefunden.

Gezeigt werden alle Formen von Künstlerpublikationen, unter anderem Künstlerbücher, Künstlerschallplatten, Multiples und Künstlerplakate. In der Ausstellung werden Werke von rund 40 Künstler*innen aus den Sammlungen des Zentrums für Künstlerpublikationen und der niederländischen Brokken Zijp Foundation of modern and contemporary Art (BFA) präsentiert.

Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen

Kategorie: Ausstellung

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