Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

  • Museen
  • Galerien
  • Ausstellungen
  • Bildung & Vermittlung
Merkliste
Museumszeit

Finissage: Kate Andrews – The Semantics of Softer Landings

14. Juli 2024 by Städtische Galerie Bremen

Finissage: Kate Andrews – The Semantics of Softer Landings
Ausstellung der Karin Hollweg Preisträgerin 2020

28. Juli 2024 um 15.00 Uhr

Kate Andrews hat 2020 den Karin Hollweg Preis gewonnen, der im Rahmen der Abschlussausstellung der Meisterschüler*innen der Hochschule für Künste Bremen vom Freundeskreis der Hochschule vergeben wird. Teil des Preises ist eine Einzelausstellung in einer Bremer Kunst-Institution.
Die Ausstellung The Semantics of Softer Landings von Kate Andrews in der Städtischen Galerie bringt diverse Werkgruppen zusammen.
Die Beschäftigung mit einem expliziten Bezug zum Ort und zu den Betrachter*innen und eine große Vielfalt künstlerischer Medien, Formate und Techniken zeichnen Kate Andrews Werk aus. Entsprechend zeigt sie im aktuellen Einblick in ihr Schaffen Collagen, Fotografien, Zeichnungen, Gemälde und Installationen.
Mit einer umfassenden Raumzeichnungsintervention führt uns Kate Andrews mitten hinein in ihre besondere Bildwelt. Werke sind oft im Raum so arrangiert, dass wiederum ein Bezug zu den ortsspezifischen Gegebenheiten entsteht, wie z.B. zur Säulenreihe im großen Galerieraum.

https://www.staedtischegalerie-bremen.de/

Kategorie: Ausstellung

Martin Reichmann. Hyper!ons Epiphysis

27. Mai 2024 by Weserburg

Massive Skulpturen, schuttartiger Relikte – die Werke von Martin Reichmann haben einen brachialen Charakter. Sein bevorzugtes Material ist Beton. Ein Werkstoff, den er in grobschlächtige Skulpturen verwandelt, darunter Abgüsse von Lautsprechern und Pferdeköpfen, die nicht selten zentraler Bestandteil von Rauminszenierungen oder Performances werden. Trash und Antike, Pop- und Erinnerungskultur, verschiedenste Ansätze begegnen und verbinden sich hier mit spielerischer Wucht.

Für seine erste institutionelle Einzelausstellung bringt Martin Reichmann neue Werke zusammen. Ungeschliffene Skulpturen aus Beton, welche sich auf Kulturgüter aus verschiedenen Zeiten und Epochen beziehen. Gebrochene Säulen, die nichts mehr tragen. Daneben abgeformte Objekte zwischen banalem Fundstück, Antiken-Kitsch und selbstbewusst künstlerischem Entwurf. Oder mit den Worten Reichmanns gesprochen: „ruinierte Relikte, lackierte Geschichte, kalzifizierte Gehirne.“

Verfall und Zerstörung begreift Reichmann nicht als Niedergang, sondern als dynamischen Prozess, der beides erlaubt, Vor- und Rückschau gleichermaßen. Seine Skulpturen sind so betrachtet Boten für einen noch zu gestaltenden Transformationsprozess. Denn in den „Trümmern von Heute“ stehend stellt sich die Frage: Quo vadis? Wohin mit dieser Gesellschaft?

Ergänzt wird die Ausstellung durch Videoarbeiten. Darüber hinaus entsteht eine Künstlerzeitung als kostenlose Edition zum Mitnehmen.

Martin Reichmann (*1989) lebt und arbeitet in Bremen. Er studierte an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel und der Hochschule für Künste Bremen, wo er 2022 seinen Abschluss als Meisterschüler bei Ingo Vetter absolvierte. 2022 wurde Reichmann der Karin Hollweg Preis verliehen, einer der höchstdotierten Förderpreise aller Kunsthochschulen in Deutschland.

Eröffnung: 20. Juni 2024, 19 Uhr

20. Juni 2024, 18 bis 20 Uhr DJ-Sets in der Ausstellung im Rahmen von THREE`S A PARTY.
Eintritt frei

Ausstellung im Projektraum

Kuratiert von Ingo Clauß

Kategorie: Ausstellung

Points of View

23. Mai 2024 by Hafenmuseum Bremen

Künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven auf die deutsche Kolonialgeschichte im Westpazifik

Die Ausstellung experimentiert mit unterschiedlichen Zugängen aus Kunst und Wissenschaft und zeigt einen vielschichtigen Blick auf Deutsche Kolonialgeschichte im Bismarck Archipel.

Gezeigt werden künstlerische Arbeiten von der in Melbourne lebenden Künstlerin und Wissenschaftlerin Lisa Hilli, audiovisuelle Geschichten melanesischer Arbeiter:innen und deren Vermittler:innen in Papua Neuguinea sowie Texte des Bremer Historikers Tobias Goebel.

Lisa Hilli und Tobias Goebel tauschen sich seit 2018 über das schwierige Erbe der deutschen Kolonialzeit im Westpazifik aus, unter anderem in einem Forschungsprojekt zum Norddeutschen Lloyd.

Die Ausstellung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Schifffahrtsmuseum Bremerhaven.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Kolonialismus, Kunst und Wissenschaft, Lisa Hilli, Papua-Neuguinea

Yael Bartana. Utopia Now!

15. April 2024 by Weserburg

Yael Bartana (*1970 in Israel, lebt in Amsterdam und Berlin) gilt als eine der wichtigsten internationalen Filmkünstlerinnen ihrer Generation. Ihre Filme, Fotografien, Objekte, Neonarbeiten und Performances verknüpfen Vergangenheit und Gegenwart, um daraus eine spekulative Zukunft zu entwickeln. Die Künstlerin bezeichnet ihre Arbeitsmethode als „Pre-Enactment“ – also nicht als Wiederaufführung von Gewesenem, sondern als Vorwegnahme des Kommenden auf der Basis des Vergangenen. Was wäre, wenn? Bartana: „Pre-Enactment mischt Fakten und Fiktion. Es ist ein Gedankenexperiment, das die historische Erzählung in Frage stellt, eine alternative Gegenwart und kontrafaktische Geschichten schafft.“

Seit Anfang der 2000er Jahre untersucht Yael Bartana auf diese Weise Themen wie nationale Identität und religiöse Tradition, kollektive Traumata und Sehnsucht nach Erlösung, patriarchale Machtstrukturen und Heilsversprechen. Letztendlich geht es in ihrem Werk immer um die Frage, wie wir angesichts der Last einer uns unterschiedlich prägenden, gemeinsamen Vergangenheit in der Zukunft sinnvoll miteinander leben wollen und können.

Utopia Now!

Utopia Now! beinhaltet u.a. die Welturaufführung von Yael Bartanas neuestem Film und eine für Bremen entwickelte Neonarbeit. Die Präsentation ist die erste große Einzelausstellung der Künstlerin nach ihrem Beitrag für den Deutschen Pavillon auf der Biennale Venedig und wird kuratiert von Janneke de Vries.

Kategorie: Ausstellung

Pipilotti Rist. Pixelwald Wisera

8. April 2024 by Kunsthalle Bremen

Mit „Pixelwald Wisera“ von Pipilotti Rist (*1962) präsentiert die Kunsthalle Bremen eine bedeutende Neuerwerbung für die Sammlung des Hauses. Die Rauminstallation gleicht einem verwunschenen Wald, der sich im Museum ausgebreitet hat und lädt ein sich darin zu verlieren.

Ermöglicht wird die eindringliche Raumerfahrung durch fast 3.000 von der Decke hängenden LED-Lichtern. Sie sind in handgemachte Formen eingefasst, die an Stalaktiten oder Kristalle erinnern. Als wäre ein Bildschirm in den Raum explodiert, schweben die Lichter als Pixel im Raum, ohne geometrische Linien und Perspektiven zu zeigen. Jedes Pixel-Licht ist gesondert programmiert und spielt einen Teil eines dreidimensionalen Videos ab, das durch die Abstände zwischen den Pixeln stark abstrahiert ist und nicht als Ganzes erfasst werden kann. Der Videoinhalt ist in Farbe und Bewegung genau auf die Musikstücke zugeschnitten, die im Pixelwald erklingen. Die restliche Synchronisation leisten die Gehirne der Betrachtenden, in denen dann Ton und Farbe verschmelzen.

Mit ihren seit 2016 entstehenden Pixelwäldern hat Rist einen neuen Weg gefunden, das Videobild aufzulösen und in faszinierende, sinnlich wie inhaltlich vielschichtige Rauminstallationen zu überführen – sie machen Lust zum Eintauchen und Verweilen.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Dauerausstellung, Immersiv, Kunsthalle, Lichtkunst, Rauminstallation

Keine Zeit – Eine Ausstellung des Blaumeier-Ateliers

19. März 2024 by Städtische Galerie Bremen

Das Blaumeier-Atelier stellt in der Städtischen Galerie Bremen die vielfältigen Ergebnisse seiner jüngsten Auseinandersetzung mit dem gemeinsamen Thema Zeit vor. Wie üblich haben sich Künstlerinnen und Künstler des Blaumeier-Ateliers ein Thema gewählt, das sie im Anschluss über einen längeren Zeitraum beschäftigt hat und in ihre individuellen künstlerischen Arbeiten eingeflossen ist. Innerhalb von 2 Jahren sind Gemälde, Zeichnungen, Collagen, Keramiken, Filme sowie Texte aus der Schreibwerkstatt entstanden.
So intensiv und vielfältig sind die ausgestellten Arbeiten der 34 Künstlerinnen und Künstler, dass schließlich alle Ergebnisse nur unter einem Titel zusammenzufassen waren: Keine Zeit! 

Im Rahmen der Ausstellung ist ein umfangreiches Begleitprogramm geplant.
Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zur Ausstellung und über alle aktuellen Veranstaltungen.

Eintritt frei. Der Veranstaltungsort ist barrierefrei.

KEINE ZEIT – Eine Ausstellung des Blaumeier-Ateliers läuft noch bis zum 13. Oktober 2024 

Kategorie: Ausstellung

  • « Vorherige Seite
  • 1
  • …
  • 7
  • 8
  • 9
  • 10
  • 11
  • …
  • 41
  • Nächste Seite »

© 2026 · Museen in Bremen · info@museeninbremen.de · Datenschutzerklärung · Impressum