Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

Julika Rudelius. The Emperor’s New Mall

18. August 2025 by Weserburg

In ihren Filmen, Fotografien und Performances treibt Julika Rudelius (*1968 in Köln, lebt in den Niederlanden/Amsterdam) die Neugier auf Menschen, Stereotype und Milieus an, die sie (noch) nicht kennt und meist ganz anders sind, als sie zuvor gedacht hätte. Die Lust, hier einzutauchen und ihren Widersprüchen, Ästhetiken und Funktionsweisen nachzuspüren, prägt ihr Schaffen sowohl auf inhaltlicher wie auf formaler Ebene. Ihr Ausgangspunkt ist die Faszination für und das Erstaunen über das, was wir Menschen uns ausdenken, um uns in gesellschaftlich, politisch oder kulturell geformten Rollen und Klischees einzufügen.

The Emperor’s New Mall in der Weserburg konzentriert sich auf perfektionierte Oberflächen – auf unsere äußere Erscheinung, unser Auftreten, unsere Statussymbole und die Verführung, die von ihnen ausgeht, für die Protagonist*innen in den Arbeiten wie für die Betrachter*innen davor. Wieviel davon ist von uns selbst gewählt und damit tatsächlich individuell? Wieviel ist durch gesellschaftliche Normen, kapitalistische Werte und unterbewusste Prägungen vorgegeben? Was ist Geste, was Haltung? Und worin liegt ihre Faszination?

 

Gefördert durch das Königreich der Niederlande.

Kategorie: Ausstellung

Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft

18. August 2025 by Weserburg

Kirsten Justesen, Manual for Hands #6, 2000 © Kirsten Justesen © VG Bild-Kunst, Bonn 2025

Kälte, das meint niedrige Außentemperaturen ebenso wie Emotionslosigkeit, mangelnde Empathie und fehlende Solidarität. In diesem Kontext kann Kälte zum künstlerischen Mittel werden, um gesellschaftliche Zustände darzustellen und zu kritisieren. Doch wie steht es heute mit der Idee, einen gesellschaftlichen Ist-Zustand der Kälte künstlerisch zu fokussieren? Welche Bilder finden internationale Künstler*innen angesichts sich übereinanderlegender globaler Krisen, mit denen wir uns konfrontiert sehen? Angesichts von Diskriminierung und Destruktion, Lüge und Hass und damit Prozessen von Entsolidarisierung, die sich entlang gewaltvoller Machthierarchien manifestieren und unser Miteinander bestimmen?

Die künstlerischen Werke in Cold as Ice. Kälte in Kunst und Gesellschaft nehmen die existenzielle Dimension von Kälte in den Blick. Wärme ist ein menschliches Grundbedürfnis, Voraussetzung für Wohlbefinden und Gesundheit. Ihre Abwesenheit hat gravierende Folgen: Fehlender sozialer Zusammenhalt, zunehmende Entfremdung, Gleichgültigkeit, Einsamkeit, Gewalt. Die Ausstellung präsentiert künstlerische Bilder eines sich immer weiter abkühlenden gesellschaftlichen Klimas, führt Arbeiten zusammen, die (politisch) frostige Zeiten thematisieren, aber auch Widerstand und das Gegenbild von Veränderung und Solidarität beschwören.

Zu sehen sind auf 800 qm raumgreifende Installationen, Videoarbeiten, Skulpturen, Fotografien, Zeichnungen, Audioarbeiten und Gemälde bis hin zu Performances und partizipativen Formaten. Renommierte Künstler*innen aus einem internationalen Kontext, die zum Großteil erstmalig in Bremen zu sehen sind, stehen neben noch zu entdeckenden Positionen. Es entstehen überdies mehrere Neuproduktionen.

Kuratiert von Ingo Clauß und Janneke de Vries

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Kategorie: Ausstellung

George Baylouni | Das Gedächtnis der Erde | Malerei & Collage

8. August 2025 by Haus der syrischen Kunst

Inspiriert von seiner Heimat Syrien, bildet im Werk George Baylounis das große Thema der menschlichen Zivilisation das Zentrum seines Schaffens. Bis 15. August …

 

Kategorie: Ausstellung

Le Sel Noir – Perspektiven Schwarzer Gegenwartskunst

7. August 2025 by Städtische Galerie Bremen

Le Sel Noir – Perspektiven Schwarzer Gegenwartskunst

»Der Ausdruck ‚le sel noir‘ bedeutet auf Deutsch schwarzes Salz. Es ist ein poetisches Bild, vertraut und doch überraschend. Denn Salz als fester Bestandteil der Alltagskultur bedarf keiner besonderen Präsentation oder Erklärung. Dass Salz aber auch schwarz sein kann, sprengt gängige Vorstellungen. Ausgedrückt in einer Fremdsprache unterstreicht die Phrase als Titel einer thematischen Gruppenausstellung, dass unsere Sprache nur eine unter vielen ist.«
Zitat Dr. Alejandro Perdomo Daniels aus dem Vorwort zum begleitenden Katalog zur Ausstellung.

LE SEL NOIR ist eine Ausstellung internationaler zeitgenössischer Kunst mit gesellschaftskritischem Inhalt, deren Titel dem 1960 erschienenen Gedichtband des postkolonialen Dichters und Denkers Édouard Glissant entnommen ist. In der Ausstellung geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit der paternalistischen Überidentifikation mit Schwarzen Menschen in westlichen Ländern. LE SEL NOIR zielt auf eine ästhetische Umkehrung von Asymmetrien durch Selbstermächtigung und Emanzipation. Im Vordergrund steht die Perspektive Schwarzer Künstler:innen mittels deren metaphorischen, sinnlichen und medial vielfältigen Kunstwerken und ohne klischeehafte Identitätszuschreibungen. LE SEL NOIR ist eine Kooperation der Städtischen Galerie Bremen mit der Städtischen Galerie Villingen-Schwennigen, deren Leiter Alejandro Perdomo Daniels das Konzept entwickelt hat und die Ausstellung kuratiert.

Eröffnung: Samstag, 16. August 2025, 19.00 Uhr

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Gegenwartskunst, Highlight, Kunstausstellung, Museum, Zeitgenössische Kunst

Alberto Giacometti. Das Maß der Welt

1. August 2025 by Kunsthalle Bremen

Die erste große Alberto Giacometti-Retrospektive in Deutschland seit mehr als zehn Jahren bietet einen umfassenden Überblick über das Schaffen des berühmten Schweizer Bildhauers und Malers: von frühen Aquarellen, Kunstwerken aus der surrealistischen Periode bis zu seinen berühmten Skulpturen aus der Nachkriegszeit. Die Ausstellung zeigt dabei erstmals, wie intensiv sich Giacometti mit Landschaften beschäftigte – und wie diese seine ikonischen Figuren beeinflussten.

Giacometti sah die Welt in Analogien: Ein Baum wurde zur stehenden Frau, ein Stein zum Kopf, ein Berg zu einer männlichen Büste. Trotz seines Lebens in Paris kehrten seine Gedanken immer wieder zu den prägenden Berglandschaften seiner Jugend in der Schweiz zurück. Die Ausstellung beleuchtet erstmals, wie seine Faszination für die Verbindung von Mensch und Natur auch durch Ideen der Romantik inspiriert wurde.

In einer abwechslungsreichen Inszenierung wird die Schau sowohl herausragende Meisterwerke wie auch bisher Unveröffentlichtes präsentieren. Gezeigt werden über einhundert Werke aus dem Bestand der renommierten Fondation Giacometti in Paris – Skulpturen, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Drucke sowie dokumentarisches Material. Ergänzt werden diese bedeutenden Leihgaben durch bisher kaum gezeigte Zeichnungen und Drucke von Alberto Giacometti aus der Sammlung der Kunsthalle Bremen.

Gemeinsam organisiert von der Kunsthalle Bremen und der Fondation Giacometti, Paris.

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Aquarelle, Ausstellung, Gemälde, Giacometti, Kunsthalle, Schweiz, Skulpturen

Finissage der Ausstellung „Ja leck mich am Arsch“

13. Juli 2025 by Städtische Galerie Bremen

Führung zur Finissage mit Kurator Ingmar Lähnemann

Sonntag, 27. Juli, 12.00 Uhr

Katalogpräsentation

Wir präsentieren den Katalog zur Ausstellung »Ja leck mich am Arsch« zusammen mit Beteiligten

Sonntag, 27. Juli, 16.00 Uhr

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Führung, Highlight, Zeitgenössische Kunst

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