19 Uhr:
Eröffnung der Ausstellung Chan Sook Choi – A sunlit site, humid and warm, kuratiert von Vincent Schier
Begrüßung: Janine Behrens (Geschäftsführung)
Einführung: Vincent Schier (Kurator)
Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

Die Kunsthalle Bremen bietet ein abwechsunglsreiches Programm an Ausstellungen, die Künstler*innen von der Romantik bis zur neuesten Kunstproduktion gewidmet sind!
14. März bis 5. Juli 2026
Natur und Antike. Der Romantiker Friedrich Nerly in Rom
14. März bis 5. Juli 2026
Nerly in Venedig. Von Gondeln und Palästen
22. Juli bis 8. November 2026
Mehr Frauen! Bremer Künstlerinnen auf Papier
8. August bis 4. Oktober 2026
Pauli-Preis 2026
31. Oktober 2026 bis 28. März 2027
Der Dackel. Eine Ikone geht Gassi
Seit Februar 2025 in der Dauerausstellung:
Pipilotti Rist. Pixelwald Wisera
Verlängert bis zum 27. Juli 2025
Die Gruppenausstellung „Ja leck mich am Arsch“ zeigt Künstlerinnen und Künstler aus Bremen, die mit selbstironischer Non-Chalance und Witz Kunst machen, die mal trashig, meist lustig bis albern, oft ziemlich politisch – und zwar eher im Punk-Sinne – und teils mit einer Do it Yourself-Ästhetik daherkommen. Mit Marion Bösen, Daniel von Bothmer, Carl F., Anja Fußbach, Tom Gefken, Herwig Gillerke, Wolfgang Hainke & Freyja Reynisdóttir, Tobias Lange, Eva Matti, Ludger N.O.KEL, Partisanen der Kunst (Boleslaw und Kazimierz Jankowski), Laura Pientka, Uwe Schloen, Kinki Texas, Silke Thoss, Olav Westphalen.

Was ist Natur? Mit unerschöpflicher künstlerischer Neugier und großer Klarheit lotet Akkela Dienstbier aus, wie aus kleinsten Elementen überwältigende Vielfalt und Schönheit entstehen. In ihren Werken verbindet sie Pflanzenmaterial und Menschengemachtes, Wildwuchs und Ordnung. Unterschiedlichste Materialien und Techniken wirken zusammen, um in der ästhetischen Reduktion die Essenz der Natur auf den Punkt zu bringen.
In der Zusammenschau mit bekannten und unbekannten Werken des Malerpaares Fritz und Hermine Overbeck entsteht ein vielfältiger und differenzierter Blick auf Natur und Landschaft – und darauf, was es für unser Denken und Fühlen bedeutet, Natur immer neu und immer anders wahrzunehmen.
by Bettina Berg

Dina Koper und Gisela Brünker-Pérez erforschten Geschichten ihrer aus unterschiedlichen Kulturen stammenden Ahninnen und suchten nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden. In einem zu einer mobilen Galerie umgestalteten Wohnwagen der 1970er-Jahre reisten die Künstlerinnen 2024 durch ganz Deutschland und besuchten Märkte, Festivals, Städte und Landschaften. Es entstanden Zeichnungen, Bilder, Installationen und Filme. Der Wohnwagen inklusive Reisedokumentation wird im Gerhard-Marcks-Haus zu sehen sein.

»In der Geschichte der zeitgenössischen Kunst fallen mir nur zwei große Namen unter den Frauen ein: Berthe Morizot [sic!] und Camille Claudel.«
»Bernhard Hoetger, der Unbekannte von 1900, ist heute einer derjenigen, deren Namen Künstler mit Bewunderung, manchmal auch mit Neid, wiederholen.«
Louis Vauxcelles 1905
Die Worte des bedeutende Kunstkritiker Louis Vauxcelles zeugen von der Begeisterung, die in der Kunstwelt herrschte, als die Werke der französischen Bildhauerin Camille Claudel (1864–1943) und des jungen deutschen Bildhauers Bernhard Hoetger (1874–1949) sich erstmals 1905 im Rahmen einer Doppelausstellung begegneten.
120 Jahre später sind Claudels hinreißende Meisterwerke wie L’Implorante oder La Valse nun endlich wieder mit dem faszinierenden und wenig bekannten Frühwerk Hoetgers vereint!
Ausgehend von dem heute fast vergessenen Ausstellungsereignis in der Pariser Galerie von Eugène Blot, das sich in der Rückschau als Anfangs- bzw. Endpunkt beider Karrieren definieren lässt, blickt die Sonderausstellung »Camille Claudel & Bernhard Hoetger. Emanzipation von Rodin« im Paula Modersohn-Becker Museum, vom 25. Januar bis 18. Mai 2025, auf die zentralen Schaffensphasen dieser Künstlerpersönlichkeiten: Zunächst orientierten sie sich an ihrem Vorbild Auguste Rodin, arbeiteten sich an dessen impressionistischer Formensprache und beherrschenden Stellung in Künstlerkreisen ab, um sich im nächsten Schritt von ihm zu emanzipieren. Auf diese Weise entwickelten sowohl die französische Bildhauerin als auch der zehn Jahre jüngere Deutsche im Brennglas der Moderne eine künstlerische Vitalität mit internationaler Strahlkraft, die bis heute nachwirkt.
Der Blick auf Camille Claudels Werk wurde lange von der Faszination für ihre Lebensgeschichte überlagert und große Teile Hoetgers Schaffens sind heute wenig bekannt. Anhand ihrer Karrieren veranschaulicht die Sonderausstellung, welch schwankenden Konjunkturen und unterschiedlichen gesellschaftlichen Urteilskräften ihre Werke damals unterworfen waren und heute noch sind.
Mit »Camille Claudel & Bernhard Hoetger. Emanzipation von Rodin« zeigt das Paula Modersohn-Becker Museum die umfangreichste Präsentation der Werke von Camille Claudel in Deutschland seit fast zwanzig Jahren.
Die Ausstellung ist eine Kooperation des Paula Modersohn-Becker Museums mit der Alten Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin, und dem Musée Camille Claudel, Nogent-sur-Seine.