Museen in Bremen

Museen, Ausstellungen und kulturelle Bildung in Bremen

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Museumszeit

1.200 Jahre Bremer Geschichte

5. Oktober 2020 by Focke-Museum

Frei und eigenständig – Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert durch die Bremer Geschichte.

Was zeichnet die Hansestadt aus? Anhand von Großobjekten wie der Borgward Isabella werden wichtige Themen aus der bremischen Geschichte wie Stadtbild, Weser, Automobilbau, Silber und Schiffbau anschaulich dargestellt.

Der chronologische Rundgang durch die Bremer Geschichte beginnt bei den Grabungsfunden im Mittelalter und führt über die Zeugnisse der Reformation, prächtige Objekte aus Bremens Blütezeit um 1600 und der Franzosenzeit bis ins 19. Jahrhundert. Hier werden Schifffahrt und Handel, die Revolution von 1848, Auswanderung und Hafenbau, Industrialisierung und Arbeiterbewegung dargestellt. Über den Ersten Weltkrieg und die Revolution von 1918 und die Zeit des Nationalsozialismus setzt sich die Ausstellung im 20. Jahrhundert bis in die Wiederanfänge nach dem Zweiten Weltkrieg fort.

Dabei durchziehen zwei Leitlinien wie ein roter Faden diese Erzählung: Das jahrhundertelange Ringen der Stadt um ihre Selbständigkeit und die Präsentation von Kulturgeschichte und angewandter Kunst.

Bitte beachten Sie: Die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte wird derzeit überarbeitet. Sie ist bis Ende 2026 nicht zugänglich. 

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Bremen, Bremen Ausstellung, Eigenständigkeit, Focke-Museum, Geschichte, Mittelalter, Nationalsozialismus, Stadtgründung, Zeitgeschichte

Medienwelten. 75 Jahre Radio Bremen

5. Oktober 2020 by Focke-Museum

bis 31. Mai 2021 |

Wir leben in einer Welt voller Medien. Sie informieren, unterhalten und begleiten uns im Alltag. Manche von uns starten pünktlich um viertel nach acht ihren Fernsehabend. Andere schauen online, was sie interessiert – Uhrzeit egal. In welcher Medienwelt lebst du? Komm in der Ausstellung deiner eigenen Mediennutzung auf die Spur!

Fernsehen, Radio und Internet sind für uns selbstverständliche Angebote. Doch was weißt du eigentlich über die Medien in Deutschland? Was ist ihre Rolle in der Gesellschaft? Wie sieht ihre Zukunft aus? Werde zum Medienprofi! Radio Bremen feiert 2020 sein 75-jähriges Jubiläum. Der kleinste Sender der ARD ist von großer Bedeutung für die Region. Wie ist er entstanden? Wie hat er sich entwickelt? Wie wird heute im Funkhaus an der Weser gearbeitet? Wirf einen Blick hinter die Kulissen von Radio Bremen!

Rudi Carrell, Evelyn Hamann, Hape Kerkeling, Maren Kroymann… woran denkst du beim Stichwort Radio Bremen? Der Sender hat viele große Namen hervorgebracht. Sendungen wie der „Beat Club“ und „3nach9“ sind deutschlandweit .bekannt. Wir unternehmen einen Streifzug durch 75 Jahre Radio Bremen. Mach es dir in der Mediathek gemütlich!

In der Ausstellung gibt es Einiges zu hören. Bringt am besten eure eigenen Kopfhörer mit. Bei Bedarf könnt ihr euch Adapter ausleihen. Ihr könnt in der Ausstellung aber auch Kopfhörer ausleihen

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Bremen, Bremen Ausstellung, Bremer Geschichte, buten un binnen, Focke-Museum, Geschichte, Journalismus, Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Bremen, Medien, Mediengeschichte, Medienkonsum, Mediennutzung, Museen, Museum, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Radio Bremen, Rundfunk, Technikgeschichte, Zeitgeschichte

Elina Brotherus. Why not?

29. September 2020 by Weserburg

International bekannt ist Elina Botherus (*1972 in Helsinki) für ihre Selbstporträts. Und tatsächlich ist sie in nahezu all ihren Foto- und Videoarbeiten selbst zu sehen. Darunter finden sich tagebuchartige Serien, Landschaftsaufnahmen und situative Stimmungsbilder. Die Ausstellung in der Weserburg lenkt den Fokus auf jüngere Arbeiten und Werkgruppen, die seit 2016 entstehen. Hier macht sich die finnische Künstlerin verschiedene Kunstkonzepte der Gegenwart zu Eigen und überträgt sie in ihre eigene, unverkennbare Ästhetik. Dabei folgt sie Arthur Køpckes Diktum: “People ask: Why? I ask: Why not?”

Why not? ist die erste Einzelausstellung der Künstlerin in einem deutschen Museum und umfasst rund 40 Foto- sowie zwei Videoarbeiten. Zur Eröffnung erscheint im Hirmer Verlag ein bildreicher Katalog mit weiterführenden Essays

Kategorie: Ausstellung

GAK Projekte: Alex Beriault

28. Juli 2020 by GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst

In ihrem Film „Sometimes a Little Sin is Good for the Soul“ hat Alex Beriault eine Art architektonischen Zwischenraum geschaffen. Zu sehen sind drei weibliche Körper in einem traumartigen Zustand, weder zeitlich noch räumlich verortbar. Wiederholt erscheint das Schild „Exit“ und bietet den einzigen Anhaltspunkt in Form von Sprache. Doch die Kamera wandert weiter umher, orientiert sich an Farben, Formen und Objekten. Sie verlangsamt, tastet, kippt.

Zwei abstrahierte Umgebungen, die eine industriell, die andere reine Farbfläche, bilden den Hintergrund für die unklare Situation der Körper. Sie befinden sich in einer Schwebe, scheinbar ohne Richtung, Entscheidungsmacht und Handlungsfähigkeit. Der aphoristische Titel des Films spielt auf einen Verstoß gegen einen Verhaltenskodex an. Doch anstelle eindeutiger Kausalitätszusammenhänge werden am Schnittpunkt von Performance, Film und Skulptur Raum und Zeit so manipuliert, dass vielmehr ein mentaler Innenraum entsteht.

Alex Beriault (geboren 1990 in Toronto / Kanada) ist Meisterschülerin bei Rosa Barba an der HfK Bremen. 2014 machte sie ihren Abschluss in Skulptur/Installation an der OCAD University in Toronto.

GAK-Projekte ist eine Ausstellungsreihe anlässlich des 40-jährigen Bestehens der GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst.

 

Alex Beriault: Sometimes a little Sin is good for the Soul, 2020, Installationsansicht GAK Projekte Bremen. Foto: Franziska von den Driesch 

 

Alex Beriault: Sometimes a little Sin is good for the Soul, 2020, Installationsansicht GAK Projekte Bremen. Foto: Franziska von den Driesch

 

Alex Beriault: Sometimes a little Sin is good for the Soul, 2020, Installationsansicht GAK Projekte Bremen. Foto: Franziska von den Driesch

 

Alex Beriault: Sometimes a little Sin is good for the Soul, 2020, Installationsansicht GAK Projekte Bremen. Foto: Franziska von den Driesch

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Bremen, Bremen Ausstellung, GAK Bremen, Kunst, Kunstausstellung, Kunstverein, Zeitgenössische Kunst

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe.

28. Juli 2020 by GAK Gesellschaft für Aktuelle Kunst

In einer Ausstellung am Rande des Schlafes zeigen gerlach en koop Werke anderer Künstler*innen.

Ismaïl Bahri, Kasper Bosmans, Daniel Gustav Cramer, Mark Geffriaud, Voebe de Gruyter, Ian Kiaer, Kitty Kraus, Gabriel Kuri, Rita McBride, Guy Mees, Jacqueline Mesmaeker, Helen Mirra, Laurent Montaron, Melvin Moti, Jean-Luc Moulène, Henrik Olesen, Annaïk Lou Pitteloud, Emilio Prini, Bojan Šarčević, Shimabuku, Steve Van den Bosch und ein Beitrag von Schriftsteller Haytham El-Wardany

Bei hellem Tageslicht unterscheiden sich die Objekte mühelos von dir: die Kopfhörer auf dem Sofa, ihre Schnur elegant auf dem Boden geschwungen; die Schere auf dem Schreibtisch, ungeschlossen, in der Form eines X; der Stuhl, der nicht rangerückt wurde; die mit Blu Tack an die Wand geheftete Schwarzweißpostkarte; das Wasserglas ohne Wasser auf dem kleinen mobiltechnica torino Metalltisch am Bett; die Schuhe Seite an Seite neben dem Tischbein. Nachts jedoch, wenn du schläfst, werden die Grenzen fließend. Aus Abgrenzung wird gegenseitige Sympathie. Die Objekte nähern sich uns. Wir nähern uns den Objekten. Nein, unsere Körper nähern sich den Objekten.

Was machen Sie um zwei?
Ich schlafe.
Um drei?
Schlafen.
Um vier?
Schlafen.
Um fünf?
Schlafen.
Um sechs?
Schlafen.
Um sieben?
Schlafen.
Um acht?
Schlafen.
Um neun?
Da wache ich auf.

Alberto Moravia lud Claudia Cardinale im Mai 1961 zu einem Interview ein. Zu ihrer Überraschung schlägt Moravia vor, sie als Gegenstand im Raum zu befragen. Das Interview gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil versucht Moravia zu dokumentieren, wie Cardinale im Raum erscheint, im zweiten Teil, wie sie im Schlaf verschwindet.

Kuratiert von Regina Barunke

 

 

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht (falling asleep), GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht (falling asleep), GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht (falling asleep), GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht (falling asleep), GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht (falling asleep), GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht, GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht (waking up), GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht (waking up), GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

gerlach en koop. Was machen Sie um zwei? Ich schlafe., Ausstellungsansicht (waking up), GAK Bremen, 2020. Foto: Johannes Schwartz

Kategorie: Ausstellung Stichworte: Ausstellung, Bremen, Bremen Ausstellung, GAK Bremen, Kunst, Kunstverein, Zeitgenössische Kunst

Künstlerpublikationen: analog – digital!

27. Juli 2020 by Weserburg

Eine Ausstellung im Zentrum für Künstlerpublikationen
Was sind digitale Künstlerpublikationen? Wie werden sie veröffentlicht und wie erscheinen sie als Kunstwerke? Was entsteht künstlerisch explizit als digitales Werk? Die Ausstellung Künstlerpublikationen: analog – digital! widmet sich diesen Fragen, die seit den 1960er Jahren künstlerisch relevant sind, in Zeiten der Corona-Pandemie jedoch eine weitere Aktualisierung erfahren. Dem Thema entsprechend wird Künstlerpublikationen: analog – digital! überwiegend online erfahrbar und ist so für Jede*n zugänglich.

Künstlerpublikationen: analog – digital! vermittelt einen Überblick über die Vielfalt der digitalen Bezüge, Medien und Formen von Künstlerpublikationen von 1965 bis heute. Gezeigt werden zum einen rein digitale Arbeiten. Zum anderen fokussiert die Ausstellung Werke, die sowohl als reales Objekt als auch in elektronischer Form erscheinen.

Kategorie: Ausstellung

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